Neuer Wuppertaler Polizei-Beirat startet mit elf Mitgliedern und klarem Auftrag
Lotta WagnerNeuer Wuppertaler Polizei-Beirat startet mit elf Mitgliedern und klarem Auftrag
Der Beirat für die Polizei Wuppertal hat seine Arbeit aufgenommen. Die erste Sitzung fand am 17. März 2026 statt und markiert den Beginn einer neuen Amtszeit. Der Beirat fungiert als Bindeglied zwischen Bürger:innen, Kommunalpolitik und Polizei, um die Kommunikation und das Vertrauen zu stärken.
Das Gremium besteht nun aus elf Mitgliedern – eines weniger als in der vorherigen Periode. Die Stadträte von Wuppertal, Remscheid und Solingen haben die Vertreter:innen ernannt. Zu den Veränderungen gehören zwei neue Mitglieder aus lokalen Bürgerinitiativen: eine Person mit Verbindung zur Grünen und eine Unabhängige. Zudem wurde der bisherige SPD-Vorsitzende durch einen CDU-Vertreter ersetzt, wie aus dem Jahresbericht 2023 der Wuppertaler Polizei hervorgeht.
Zum neuen Vorsitzenden wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal gewählt. Zu den Aufgaben des Beirats gehört die Beratung des Polizeipäsidenten in Fragen der kommunalen Belange und der lokalen Verwaltung. Zudem muss er vor wichtigen Entscheidungen angehört werden, etwa bei der Eröffnung oder Schließung von Polizeistationen, der Einführung sozialer Dienstleistungen oder der Planung von Infrastrukturprojekten.
Über die formalen Pflichten hinaus will der Beirat das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Polizei weiter ausbauen. Er sammelt Rückmeldungen und Anregungen der Bürger:innen und sorgt dafür, dass deren Anliegen bei der Polizei Gehör finden.
Die erste Sitzung des Gremiums ebnet den Weg für eine engere Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürger:innen. Die verringerte Größe und die aktualisierte Zusammensetzung spiegeln aktuelle Verschiebungen in der lokalen Repräsentation wider. Künftige Entscheidungen zu Polizeiarbeit und öffentlichen Dienstleistungen werden nun unter direkter Einbindung dieses Beratungsgremiums getroffen.






