12 April 2026, 00:21

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft mit Studierenden gegen Wohnungsnot und Einsamkeit

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf einer Couch, einige halten Bücher und Stifte, mit dem Text "International Education Week IEW 2016" in der Mitte, die in ein Gespräch vertieft sind.

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft mit Studierenden gegen Wohnungsnot und Einsamkeit

Thorben Pollmann hat eine neue Position als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Die Stelle bringt frische Herausforderungen und Vorfreude mit sich, während er sich in der Stadt einlebt. Mit dem nahenden Wintersemester brennt er darauf, Kontakt zu Studierenden aufzunehmen, die mit eigenen Kämpfen und Übergängen konfrontiert sind.

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Pollmann ist erst kürzlich nach Köln gezogen und findet sich noch in den Straßen der Stadt zurecht. Sein Amtsantritt fällt in eine Zeit verschärfter Wohnungsnot, die rund 2.500 Studierende auf Wartelisten für Wohnheimplätze zurücklässt. Manche sehen sich sogar von Obdachlosigkeit bedroht – eine zusätzliche Belastung in ihrem akademischen Alltag.

Doch die Sorgen der Studierenden beschränken sich nicht auf die Wohnsituation: Themen wie Klimawandel und finanzielle Unsicherheit beschäftigen sie ebenfalls. Pollmann kennt diese Ängste aus eigener Erfahrung, denn auch er muss sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Seine Perspektive als Neuling hilft ihm, die Herausforderungen von Erstsemestlern nachzuvollziehen, die sich erstmals im Uni-Leben orientieren.

Um Unterstützung anzubieten, leistet Pollmann praktische Hilfe über die gemeindeorientierten Programme der Universität. Zudem lädt er jeden Dienstag nach der Messe zum gemeinsamen Mittagessen ein. Diese Treffen sollen Begegnungen fördern und Raum für Gespräche schaffen.

Pollmanns Aufgabe geht über seelsorgerische Begleitung hinaus – er setzt sich auch mit akuten Problemen wie Wohnungsmangel und finanziellen Nöten auseinander. Durch seine wöchentlichen Mittagessen und Gemeinschaftsinitiativen schafft er Anlaufstellen für Studierende in schwierigen Lagen. Mit Semesterbeginn bleibt sein Fokus darauf gerichtet, Beziehungen aufzubauen und den Druck zu mindern, dem viele Studierende ausgesetzt sind.

Quelle