Neue Website soll Schulbauprojekte in Bergisch Gladbach transparenter gestalten
Lotta WagnerNeue Website soll Schulbauprojekte in Bergisch Gladbach transparenter gestalten
Neue Website soll Schulbauprojekte in Bergisch Gladbach transparenter machen
Bald könnte eine neue Website den Bürgerinnen und Bürgern von Bergisch Gladbach helfen, den Überblick über Schulbauvorhaben zu behalten. Die Fraktion Volt/FWG hat den Vorschlag für eine Online-Plattform mit dem Namen "Bergisch Gladbach baut Schulen" eingebracht. Ziel ist es, klarere und zentralisierte Informationen über laufende Baumaßnahmen bereitzustellen – und so die Frustration von Eltern und Schülerinnen und Schülern zu verringern, die derzeit Schwierigkeiten haben, den Stand mehrerer Projekte gleichzeitig zu verfolgen.
Die Idee für die Website entstand nach wiederholten Klagen über fehlende zentrale Informationsquellen. Da in der Stadt gleichzeitig Umzüge in Übergangsschulen, dringende Sanierungen und Neubauten anstehen, fällt es vielen Familien schwer, auf dem Laufenden zu bleiben. An mindestens einer Schule, der Gemeinschaftshauptschule Im Kleefeld, gab es bereits Veränderungen: Der Erweiterungsbau wurde Anfang 2026 fertiggestellt, und in diesem Semester kamen fünf neue Klassenzimmer hinzu.
Christian Maimer, Mitglied der Volt/FWG-Fraktion und des Schulausschusses der Stadt, unterstützt den Vorschlag. Er betont, dass die Bürgerinnen und Bürger eine einzige, verlässliche Anlaufstelle für Informationen zu Neubauten, Sanierungen und öffentlichen Sitzungen benötigen. Die Stadtverwaltung zeigte sich aufgeschlossen und forderte eine zügige Umsetzung des Plans.
Wiederholte Verzögerungen durch Übergangslösungen und dringende Baumaßnahmen haben den Zeitplan des Rates für Schulbauprojekte immer wieder durcheinandergebracht. Die geplante Website soll Zeitpläne, Projektstände und wichtige Entscheidungen auflisten – und es Familien so erleichtern, besser zu planen.
Wird der Vorschlag angenommen, würde "Bergisch Gladbach baut Schulen" zur zentralen Informationsdrehscheibe für alle Schulbauvorhaben. Eltern, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte müssten dann nicht mehr verschiedene Quellen durchsuchen, um an die benötigten Informationen zu gelangen. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die Plattform ohne weitere Verzögerungen aufzubauen.