Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Fairness und Vielfalt stärken
Lotta WagnerNeue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Fairness und Vielfalt stärken
Maria Carroccio Ricchiuti übernimmt im April das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten in Solingen. Sie folgt auf Aldona Fenz, die sich beruflich neu orientiert. Ricchiuti bringt ein soziologisches Studium sowie langjährige Erfahrung in der Gemeindeentwicklung mit.
Seit Ende 2018 arbeitet Ricchiuti in Solingen und leitet dort die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss". Als ausgebildete Soziologin mit einem Master in Community Development hat sie sich besonders für bessere Bildungs- und Berufschancen eingesetzt.
Zu ihren Schwerpunkten als Gleichstellungsbeauftragte gehören die Förderung von fairer Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt. Diese Ziele will sie durch Zusammenarbeit und offenen Dialog mit Verwaltung und Bürgerschaft erreichen. Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit wird zudem die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein.
Ricchiuti betont, dass in Nordrhein-Westfalen noch weitere Maßnahmen nötig sind, um echte Gleichberechtigung zu verwirklichen. Dabei legt sie Wert auf die Anerkennung individueller Unterschiede und eine inklusive Gesellschaft. Ihre fachliche Expertise und langjährige Erfahrung sollen die Gleichstellungsarbeit in Solingen stärken.
Mit Ricchiutis Amtsantritt beginnt eine neue Phase für die Gleichstellungsinitiativen der Stadt. Ab April wird sie sich auf konkrete Maßnahmen konzentrieren, um Fairness, Vielfalt und den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt voranzubringen. Die Stadtverwaltung zeigt sich überzeugt, dass sie nachhaltige Fortschritte erzielen wird.






