Netflix und die Sussexes: Warum ihre Millionen-Deal-Partnerschaft jetzt scheitert
Sophia KellerBeschuldigungen und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Warum ihre Millionen-Deal-Partnerschaft jetzt scheitert
Netflix-Partnerschaft mit Prinz Harry und Herzogin Meghan droht nach fünf Jahren zu scheitern
Die Zusammenarbeit zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan scheint nach fünfeinhalb Jahren zu bröckeln. Die Produktionsfirma des Paares, Archewell, hat kaum Projekte vorzuweisen – zurück bleiben unverkaufte Merchandise-Artikel und festgefahrene Filmprojekte. Brancheninsider fragen sich inzwischen, ob es den Sussexes gelingen wird, in Hollywood eine Zukunft jenseits ihrer königlichen Vergangenheit aufzubauen.
Die Probleme begannen mit einem vielbeachteten Deal im Jahr 2020, der mehrere Serien und Filme versprach. Doch bis 2026 ist mit der Dokumentation Harry & Meghan (2022) nur eine größere Produktion entstanden. Ein krasser Gegensatz zu anderen Netflix-Partnern wie Shonda Rhimes oder Ryan Murphy, die im gleichen Zeitraum Dutzende Erfolge vorweisen können.
Berichten zufolge haben kreative Meinungsverschiedenheiten und zähe Fortschritte die Arbeit von Archewell belastet. Zwei Filme, Treffpunkt am See (Meet Me at the Lake) und Das Hochzeitsdate (The Wedding Date), stecken seit Langem in der Entwicklung fest. Gleichzeitig liefen die Lifestyle-Marke As Ever und die dazugehörige Serie Mit Liebe, Meghan (With Love, Meghan) unter den Erwartungen. Netflix sitzt nun auf unverkauften As Ever-Produkten im Wert von rund zehn Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen gab es zudem Spannungen. Netflix-Chef Ted Sarandos soll scherzhaft gesagt haben, er nehme Meghans Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei. Insider berichten von Frustration über das Auftreten des Paares in Meetings – etwa Vorwürfe, Meghan unterbreche Harry oder verlasse abrupt Zoom-Gespräche. Der gescheiterte Spotify-Deal und die anschließende Kritik von Manager Bill Simmons haben ihren Ruf in der Branche weiter beschädigt.
Infolgedessen meiden Filmemacher und Agenten Berichten zufolge zunehmend Archewell Productions. Viele stellen infrage, welchen Mehrwert das Paar abseits der Vermarktung der eigenen Lebensgeschichte bieten kann. Angesichts der dünnen Erfolgsbilanz lässt das Interesse Hollywoods an einer Zusammenarbeit spürbar nach.
Für die Sussexes steht nun eine entscheidende Phase ihrer UnterhaltungsKarriere an. Ob sie es schaffen, frische, marktfähige Inhalte zu produzieren – und nicht nur ihre royalen Erlebnisse aufzuwärmen –, wird darüber entscheiden, ob sie in Hollywood relevant bleiben. Derweil scheint Netflix die Geduld zu verlieren, und die Branche beobachtet gespannt, wie es weitergeht.






