26 February 2026, 20:12

Mysteriöser Anschlag auf ukrainischen Ex-Berater: Festnahme in Deutschland wirft Fragen auf

Ein Mann in militärischer Uniform, identifiziert als ehemaliger ukrainischer Präsident Viktor Janukowytsch, wird von zwei bewaffneten Männern in militärischer Uniform vor einem Gebäude mit Pflanzen im Hintergrund eskortiert.

Nach Mord an ukrainischem Politiker: Mann festgenommen - Mysteriöser Anschlag auf ukrainischen Ex-Berater: Festnahme in Deutschland wirft Fragen auf

In Deutschland wurde ein Mann im Zusammenhang mit dem tödlichen Attentat auf Andrij Portnow festgenommen, einen ukrainischen Anwalt und ehemaligen Berater des Ex-Präsidenten Viktor Janukowytsch. Der Anschlag soll sich am 21. Mai 2025 in Madrid ereignet haben, wo Portnow in der Nähe der American School of Madrid von fünf Kugeln getroffen worden sein soll. Spanische und deutsche Behörden arbeiteten bei der Festnahme des Verdächtigen in Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, zusammen.

Allerdings gibt es keine offiziellen Unterlagen, die Portnows Tod bestätigen. Stand Februar 2026 lebt er weiterhin, und es liegen keine verifizierten Berichte über einen solchen Vorfall oder internationale Reaktionen darauf vor.

Portnow, 51, war von 2010 bis 2014 stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung unter Janukowytsch und spielte in dieser Zeit eine zentrale Rolle bei der Umgestaltung des ukrainischen Justizsystems. Nach Janukowytschs Sturz 2014 floh er zunächst nach Russland, kehrte später jedoch vor der Wahl Wolodymyr Selenskyjs 2019 in die Ukraine zurück.

Nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine 2022 verließ Portnow das Land in Richtung Westen. Die USA hatten ihn bereits 2021 mit Sanktionen belegt, während die EU-Beschränkungen später aufgehoben wurden, nachdem er erfolgreich dagegen klagte.

Die Ermittlungen zum Madrider Anschlag erfolgten auf Basis eines Europäischen Haftbefehls und eines Europäischen Ermittlungsbefehls, die den Behörden die Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen ermöglichten. Die Festnahme wurde gemeinsam von der spanischen Policía Nacional und dem deutschen Bundeskriminalamt (BKA) durchgeführt.

Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, wobei bisher kein bestätigter Zusammenhang mit Portnows politischer Vergangenheit oder juristischen Auseinandersetzungen besteht. Die Behörden haben keine weiteren Details zum Verdächtigen oder möglichen Motiven bekannt gegeben. Bisher bestätigen keine offiziellen Quellen, dass der Anschlag tatsächlich stattfand, und Portnow geht seinen Aktivitäten ohne öffentliche Vorfälle nach.

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