Mönchengladbachs Krise: Vom Hoffnungsträger zum Abstiegskandidaten in wenigen Wochen
Ella KrausMönchengladbachs Krise: Vom Hoffnungsträger zum Abstiegskandidaten in wenigen Wochen
Borussia Mönchengladbach kämpft um die Rückkehr zur alten Stärke nach vielversprechendem Saisonstart
Nach einem hoffnungsvollen Beginn der Spielzeit steckt Borussia Mönchengladbach in einer Krise: In den letzten sieben Spielen holte die Mannschaft lediglich fünf Punkte und rutscht damit gefährlich nah an die Abstiegsränge heran.
Klubpräsident Rainer Bonhof räumte zwar ein, dass das Selbstvertrauen der Mannschaft gelitten habe, betonte jedoch, der Trainer bleibe die richtige Person, um die Wende einzuleiten.
Noch im November hatte Mönchengladbach unter dem neuen Coach Eugen Polanski eine starke Serie vorgelegt und damit die Erwartungen befeuert. Auch die Verpflichtung junger Spieler im Januar 2026 hatte zunächst für Optimismus gesorgt.
Doch seit der Winterpause bröckelt die Leistung: Nur ein Sieg in den letzten fünf Partien, fünf geschossene Tore bei zehn Gegentreffern – die magere Ausbeute von fünf Punkten aus sieben Spielen lässt die Borussia gerade einmal drei Zähler über dem Relegationsplatz stehen.
Bonhof gab zu, dass der Mannschaft derzeit der Glaube an sich selbst fehle. Trotz der schwachen Phase sprach er Polanski aber erneut sein Vertrauen aus und ist überzeugt, dass der Trainer das Team durch diese schwierige Phase führen kann.
Die aktuelle Formkurve bringt Mönchengladbach in die Gefahr, noch in den Abstiegskampf von Borussia Dortmund und Bayern München hineingezogen zu werden. Mit nur einem Sieg seit der Winterpause muss sich die Elf schnell verbessern, um den Klassenverbleib zu sichern. Die Rückendeckung des Präsidenten für den Coach deutet darauf hin, dass vorerst keine personellen Konsequenzen gezogen werden.