Mönchengladbach stimmt über olympische Hockey-Träume 2036 ab
Die Bürgerinnen und Bürger von Mönchengladbach können bald über die Rolle ihrer Stadt bei einer möglichen Olympischen Bewerbung mitentscheiden. Ein Bürgerentscheid soll klären, ob sich die Stadt dem Vorhaben der Region Rhein-Ruhr anschließen soll, die Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Bei einer Zustimmung würde Mönchengladbach die Hockeyturniere im HockeyPark und im Borussia-Park ausrichten.
Die Briefwahl beginnt am 16. März, wenn die Wahlunterlagen zur Zustellung übergeben werden. Wahlberechtigt sind alle, die mindestens 16 Jahre alt sind, die deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft besitzen und in Mönchengladbach gemeldet sind. Sie erhalten ihre Unterlagen bis zum 29. März. Jedes Paket enthält einen Stimmzettel, einen amtlichen Umschlag, eine Wahlbenachrichtigung, einen roten Rückumschlag sowie eine Informationsbroschüre.
Die Frage auf dem Stimmzettel ist eindeutig formuliert: "Unterstützen Sie die Beteiligung Mönchengladbachs an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?". Die Stimmzettel müssen bis zum 15. April, 16:00 Uhr, zurückgesandt werden. Damit das Ergebnis gültig ist, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen.
Die Auszählung findet zentral im Briefwahlzentrum am Berufskolleg Volksgartenstraße statt und beginnt am 19. April um 16:00 Uhr. Mönchengladbach ist eine von 17 Städten im Bewerbungskonsortium KölnRheinRuhr, zu dem auch Düsseldorf, Duisburg, Gelsenkirchen, Köln, Dortmund und Krefeld gehören.
Der Bürgerentscheid entscheidet, ob Mönchengladbach seine Olympischen Pläne weiterverfolgt. Bei einer erfolgreichen Bewerbung würde die Stadt Hockeywettbewerbe in ihren bestehenden Sportstätten ausrichten. Das Ergebnis hängt davon ab, ob die erforderliche Wahlbeteiligung und Zustimmungsquote erreicht wird.