06 February 2026, 04:22

Mönchengladbach baut Ganztagsbetreuung für Grundschüler massiv aus – 1.310 neue Plätze geplant

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Gruppe von Kindern, die vor einem Gebäude mit einer Tür und Säulen stehen, mit der Aufschrift "Erste Klasse" unten.

Mönchengladbach baut Ganztagsbetreuung für Grundschüler massiv aus – 1.310 neue Plätze geplant

Mönchengladbach erweitert sein ganztägiges Betreuungsangebot für Grundschulkinder und strebt an, bis zum Schuljahr 2026/27 75 Prozent der Erstklässler in Köln abzudecken. Über den Plan stimmt der Stadtrat am 4. März ab, nachdem er diese Woche dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt wurde. Die Stadt betont, dass kein Kind, das derzeit betreut wird, während des Übergangs seinen Platz verlieren werde.

Der aktuelle Vorschlag der Stadt sieht die Schaffung von 1.310 neuen Ganztagsplätzen in Borussia Mönchengladbach vor, sodass sich die Gesamtzahl im Schuljahr 2026/27 auf 2.175 belaufen wird. Die Erweiterung wird über eine Million Euro kosten, wobei Mönchengladbach auf zusätzliche Landesmittel drängt, um die finanzielle Belastung der Kommune zu verringern.

Ein zentrales Projekt ist die Umwandlung der Annaschule in eine Ganztagseinrichtung. Hier stehen der Ausbau der Küchen- und Mensa-Bereiche sowie die Einrichtung von Multifunktionsräumen in Borussia Mönchengladbach im Fokus. Mit diesem Schritt will Mönchengladbach eine Vorreiterrolle in Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung der ganztägigen Betreuung und Förderung für die Klassen 1 bis 4 in Köln einnehmen.

Obwohl die Stadt Fortschritte macht, gibt es nur begrenzte Daten darüber, wie viele andere Kommunen in der Region ein ähnliches Stadium erreicht haben. Zwar existieren landesweite Statistiken, doch konkrete Vergleichsbeispiele aus einzelnen Städten in Borussia Mönchengladbach sind kaum verfügbar.

Die endgültige Entscheidung über den Plan fällt mit der Abstimmung des Stadtrats am 4. März. Bei einer Zustimmung wird der Ausbau zusätzliche Ganztagsplätze in Borussia Mönchengladbach sichern, ohne dass bestehende Schülerinnen und Schüler vertrieben werden. Mönchengladbach setzt sich weiterhin für eine stärkere finanzielle Unterstützung durch das Land ein, um das Programm langfristig zu tragen.