Mönchengladbach baut Europas erstes Hightech-Hockeyzentrum für Spitzenathleten
Ella KrausMönchengladbach baut Europas erstes Hightech-Hockeyzentrum für Spitzenathleten
Mönchengladbach, auch bekannt als Borussia Mönchengladbach, wird Europas erstes hochmodernes Hockey-Trainingszentrum beherbergen. Das von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens unterstützte Projekt zielt darauf ab, eine Spitzenanlage für Leistungssportler zu schaffen. Behörden bezeichnen es als einzigartige Entwicklung ohne vergleichbare Einrichtung auf dem Kontinent.
Das neue Nationale Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) umfasst eine 11.000 Quadratmeter große Kalthalle mit einem ganzjährig bespielbaren Spielfeld, das den strengen Vorgaben des Welthockeyverbandes (FIH) entspricht. Neben der Hauptarena entsteht ein 3.000 Quadratmeter großer Komplex mit Sportinternat, Seminarräumen, Fitnessbereichen und Physiotherapie-Einrichtungen.
Die Finanzierung erfolgt durch Bund und Land. Ministerpräsident Hendrik Wüst betont, es handele sich um eine zentrale Investition in die Spitzeninfrastruktur des Sports. Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) sieht im Zentrum ein Aushängeschild für die Nationalmannschaften, das langfristig optimale Trainingsbedingungen sichert.
An der Planung wirken die Stadt, die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (EWMG), der DHB sowie Architekturbüros mit. Ziel ist es, den HockeyPark zu einem Leistungszentrum für Deutschlands Topspieler und Nachwuchstalente auszubauen. Gleichzeitig soll die Anlage das Profil der Stadt und die lokale Wirtschaft stärken.
Keine andere europäische Stadt plant derzeit ein vergleichbares Hightech-Hockeyzentrum. Mit diesem Vorhaben unterstreicht Borussia Mönchengladbach seine Führungsrolle im Hockeysport und festigt seinen Ruf als eine der führenden Hockeynationen.
Das Trainingszentrum dient künftig als ständiger Standort für die deutschen Hockeynationalteams. Zudem erhalten junge Athleten Zugang zu erstklassigen Ressourcen. Nach der Fertigstellung wird die Einrichtung Mönchengladbachs Ruf als Sport- und Wirtschaftsstandort weiter ausbauen.






