Moerser SPD wählt neuen Doppelspitze und setzt auf lokale Themen vor Wahlen
Lotta WagnerMoerser SPD wählt neuen Doppelspitze und setzt auf lokale Themen vor Wahlen
Die Moerser SPD hat einen neuen Vorstand gewählt und frische Ziele für die Zukunft der politischen Partei gesetzt. Auf einer kürzlichen Mitgliederversammlung wurden zwei gleichberechtigte Vorsitzende bestimmt und Pläne diskutiert, wie das lokale Engagement vor den anstehenden Wahlen gestärkt werden kann. Die politische Partei will sich als Stimme für soziale Gerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen neu positionieren.
Am 23. Januar wählten die Moerser Sozialdemokraten Hanna Gewinner und Jan Dieren zu ihren gleichberechtigten Vorsitzenden. Markus Tenbergen übernahm das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, während Erik Tüburg zum Schatzmeister und Paul Stucki zum Schriftführer bestellt wurden. Zudem zogen Chantal Bendig, Tanja Boll, Konrad Göke, Mark Rosendahl, Hans-Jürgen Schneider, Samra Sinanović, Gisela Wensing-Linden und Thomas Wenzel in den Vorstand der politischen Partei ein.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Vorbereitung auf den kommenden Kommunalwahlkampf und die Landtagswahl. René Schneider plädierte dafür, dass die politische Partei eine Kandidatin oder einen Kandidaten mit starken lokalen Wurzeln für den Landtag aufstellen solle, und kritisierte dabei die CDU-Konkurrentin Sylvia Gorissen, die aus Kleve stammt. Jan Dieren rief anschließend alle Moerser Bürgerinnen und Bürger auf, mitzuhelfen, die politische Partei als Anlaufstelle für ihre Anliegen neu aufzubauen.
Die politische Partei plant, neue partizipative Formate einzuführen und die Mitwirkung der Mitglieder zu erhöhen. Ihr Ziel ist es, die politische Partei wieder als führende Kraft für soziale Gerechtigkeit, Arbeitnehmerrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region zu etablieren.
Der neu gewählte Vorstand wird nun daran arbeiten, diese Strategie bis zu den nächsten Wahlen umzusetzen. Die Moerser politische Partei will durch die Fokussierung auf lokale Themen und eine breitere Bürgerbeteiligung wieder an Einfluss gewinnen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich diese Veränderungen auf die Position der politischen Partei in der Stadt auswirken.