10 April 2026, 16:15

Michael-Jackson-Biopic Michael spaltet Familie und löst Rechtsstreit aus

Plakat mit der Überschrift "Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson" mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Michael-Jackson-Biopic Michael spaltet Familie und löst Rechtsstreit aus

Ein neues Biopic über Michael Jackson löst Rechtsstreitigkeiten innerhalb der Familie des verstorbenen Popstars aus. Der unter dem Titel Michael geplante Film soll das Erbe des Künstlers wiederherstellen und die Finanzen des Nachlasses aufbessern – doch nun sieht er sich mit Kritik seiner Tochter Paris konfrontiert. Sie fordert von den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain mehr Transparenz und schnellere Abrechnungen.

Die Produktion des Films wurde bereits verändert, unter anderem wurde eine Handlung um einen Ankläger nach einer außergerichtlichen Einigung gestrichen. Unterdessen befindet sich der Nachlass seit 17 Jahren in der Testamentsabwicklung – Jacksons drei Kinder, Prince, Paris und Bigi (ehemals bekannt als Blanket), warten weiterhin auf eine Klärung.

In der Hauptrolle des bevorstehenden Biopics Michael ist Jaafar Jackson, der Neffe des Popstars, zu sehen. Colman Domingo und Nia Long verkörpern seine Eltern, während Miles Teller den langjährigen Unterhaltungsanwalt Jacksons, John Branca, spielt. Der Film sollte eigentlich das Ansehen des Sängers wiederherstellen und Einnahmen für seine Erben generieren.

Doch Paris Jackson hat das Projekt öffentlich kritisiert. In Instagram-Posts bezeichnete sie es zuvor als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" und distanzierte sich von der Darstellung. Ihre Bedenken verschärften sich, als sie und ihre Geschwister klarere und zeitnahe Finanzberichte vom Nachlass einforderten. Ein Richter ordnete daraufhin einen Zeitplan für die Vorlage der Ausgaben an.

Die rechtlichen Spannungen zwischen Paris und den Testamentsvollstreckern haben sich zugespitzt. In einem Gerichtsdokument vom 19. März warfen die Anwälte des Nachlasses ihr vor, sie inszeniere "pressewirksame Fotoauftritte für die Boulevardmedien" und "stolziere in Verhandlungen". Auch das dritte Akt des Films wurde nach einer Einigung geändert – eine Handlung um einen Ankläger musste entfernt werden, was die Produktionskosten in die Höhe trieb.

Seit Jacksons Tod im Jahr 2009 befindet sich der Nachlass in der Abwicklung. Seine drei Kinder – Prince, Paris und Bigi – warten weiterhin auf eine endgültige Regelung, während Streitigkeiten über Finanzen und die Ausrichtung des Biopics anhalten.

Das Biopic Michael wird mit einem überarbeiteten Drehbuch und einer von Jaafar Jackson angeführten Besetzung fortgesetzt. Doch der Rechtsstreit zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern bleibt ungelöst. Da der Nachlass auch 17 Jahre nach Jacksons Tod noch nicht abgewickelt ist, stehen die finanzielle Zukunft der Familie und die Rezeption des Films auf dem Spiel.

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