22 February 2026, 14:32

Mann verliert zehntausende Euro durch Deepfake-Betrug mit Fake-Handelsplattform

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das "Wenn Unternehmen versteckte Entsorgungsgebühren in Familienrechnungen unterbringen, kann das monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen." lautet.

Mann verliert zehntausende Euro durch Deepfake-Betrug mit Fake-Handelsplattform

Ein Mann aus dem Kreis Lippe hat sein gesamtes Erspartes verloren, nachdem er auf einen Online-Betrug mit gefälschten Handelsplattformen hereingefallen ist. Die Betrüger nutzten eine scheinbar seriöse Investitionsplattform sowie Deepfake-Videos, um ihn dazu zu bringen, hohe Geldsummen zu überweisen. Sein Verlust beläuft sich mittlerweile auf zehntausende Euro.

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Der Betrug begann, als das Opfer sich auf einer Plattform registrierte, die auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirkte. Werbeanzeigen mit KI-generierten Deepfake-Videos verliehen dem Ganzen zusätzlich Glaubwürdigkeit. Nach der Anmeldung forderten die Betrüger wiederholt Vorabgebühren für angebliche Handelsmöglichkeiten an.

Der Mann wurde daraufhin überredet, Kredite aufzunehmen, um weitere Einzahlungen zu tätigen – und verschärfte so seine finanzielle Notlage. Statt der versprochenen Auszahlungen wurde er angewiesen, Gelder auf Krypto-Börsen zu überweisen, die von den Betrügern kontrolliert wurden. Als er den Schwindel durchschaute, war sein Erspartes verschwunden, und er saß auf hohen Schulden.

Der Fall zeigt die wachsende Gefahr durch gefälschte Anlageplattformen und den Missbrauch von Deepfake-Technologie für Betrugszwecke. Die Behörden raten dazu, Finanzdienstleister vorab bei der BaFin zu überprüfen und Vorabzahlungen zu vermeiden. Opfer sollten verdächtige Aktivitäten umgehend bei der Polizei melden, um weitere Schäden zu verhindern.