06 May 2026, 06:20

Mädchen (13) riskiert Leben für Haargummi auf Bahngeleisen in Hamm

Vorsichtsschild an einem Bahnübergang-Zaun mit Bäumen, Strommasten, einem Gebäude, Containern, Fahrzeugen auf einer Straße und einem bewölkten Himmel.

Mädchen (13) riskiert Leben für Haargummi auf Bahngeleisen in Hamm

Lebensgefährlicher Leichtsinn: 13-Jährige betritt Gleise am Hammer Hauptbahnhof

Am Dienstagabend (19. August) hat sich eine 13-jährige Mädchen am Hauptbahnhof Hamm in akute Lebensgefahr gebracht. Kurz vor 19 Uhr betrat sie die Gleise, um ein Haargummi aufzuheben – just in dem Moment, als ein Zug herannahte. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren im Bahnverkehr.

Die Schülerin war nur wenige Minuten vor der Ankunft eines Regionalzugs aus Bielefeld auf die Gleise gegangen. Der Zug näherte sich mit etwa 20 km/h, doch der Lokführer erkannte die Situation rechtzeitig und leitete eine Notbremsung ein. Der Zug kam noch in sicherem Abstand zum Stehen.

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Bahnanlagen sind kein Spielplatz – tödliche Gefahren lauern Das Betreten von Gleisanlagen birgt extreme Risiken. Züge können nicht ausweichen und benötigen selbst bei geringen Geschwindigkeiten lange Bremswege. Selbst bei langsam fahrenden Zügen kann der durch die Vorbeifahrt entstehende Sog Menschen oder Gegenstände in Richtung der Wagen ziehen – besonders, wenn sie zu nah an der Kante stehen.

Die Bundespolizei warnt seit Langem vor den lebensbedrohlichen Gefahren auf Bahnanlagen. Behörden appellieren an Eltern, ihre Kinder über die Risiken im Gleisbereich aufzuklären. Ausführliche Sicherheitshinweise bietet die Bundespolizei auf ihrer Website.

Die 13-Jährige blieb diesmal unverletzt, doch der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell sich im Bahnverkehr dramatische Situationen entwickeln können. Zwar können Notbremssysteme Schlimmeres verhindern – der beste Schutz bleibt jedoch, Gleise grundsätzlich nicht zu betreten. Die Polizei kontrolliert weiterhin konsequent und ahndet das unbefugte Betreten von Bahnanlagen.

Quelle