Literarischer Dialog über Identität und Rassismus mit Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke
Sophia KellerLiterarischer Dialog über Identität und Rassismus mit Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke
Ein literarischer Abend mit dem Titel "Ein Dialog über die Suche nach sich selbst" findet am Dienstag, dem 4. November, um 18 Uhr in Duisburg statt. Die Veranstaltung bringt zwei Autorinnen zusammen, die über migrantische Identität, Herkunft und die Auswirkungen von Rassismus auf persönliche Lebenswege sprechen.
Im Mittelpunkt des Abends stehen Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke, die beide in ihren Romanen Themen wie Zugehörigkeit und Identität erkunden. Reds Werk "Adikou" begleitet eine junge Frau auf ihrer Suche nach sich selbst, die sie von Paris nach Togo und nach New Orleans führt – auf den Spuren ihrer väterlichen Wurzeln, während sie sich mit Rassismus und kultureller Entfremdung auseinandersetzt. Schrockes Roman "Weiße Tränen" handelt von einer 16-Jährigen, die Alltagsrassismus und die Widersprüche von Privilegien erlebt.
Die Diskussion wird sich damit befassen, wie Herkunft und Hautfarbe das Selbstbild prägen. Moderiert wird der Abend von Anabelle Assaf, Übersetzerin und Literaturagentin. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "DIALOG", einer Kooperation zwischen "literaturgebiet.ruhr" und dem Zentrum für Erinnerungskultur, gefördert von der NRW-Stiftung.
Der Eintritt kostet 5 Euro, zahlbar in bar an der Abendkasse. Interessierte können sich online oder unter der Telefonnummer 0203 / 283 2640 anmelden.
Der Abend bietet die Gelegenheit, zu ergründen, wie Literatur Erfahrungen von Migration und Identität widerspiegelt. Die Romane von Red und Schrocke liefern unterschiedliche Perspektiven auf Rassismus, Herkunft und die Suche nach Zugehörigkeit. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich in einer strukturierten Diskussion mit diesen Themen auseinanderzusetzen.