11 May 2026, 00:20

Lebensgefahr durch Selfie: Stromschlag am Kölner Hauptbahnhof

Ein Plakat mit einem Zug auf Schienen mit Rauch, Pflanzen auf der linken Seite, einem Himmel-Hintergrund und dem Text "Das Gefahrensignal" unten.

Lebensgefahr durch Selfie: Stromschlag am Kölner Hauptbahnhof

Schwerverletzter nach Stromschlag beim Selfie am Kölner Hauptbahnhof

Ein 25-jähriger Mann erlitt schwere Verbrennungen, nachdem ihn ein Lichtbogen beim Fotografieren eines Selfies auf einem Zug am Kölner Hauptbahnhof getroffen hatte. Der Vorfall ereignete sich auf einem stark frequentierten Bahnsteig und hinterließ das Opfer mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Zudem kam es zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr.

Der Unfall geschah auf Gleis 4 des Kölner Hauptbahnhofs, wo der Mann auf das Dach eines haltenden Regionalexpress-Zugs (RE 1) geklettert war. Als er versuchte, ein Selfie zu machen, entlud sich ein Lichtbogen, der ihm schwere Verbrennungen zufügte. Der Verletzte war kurz bei Bewusstsein, bevor er in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht wurde.

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Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen von insgesamt 261 Minuten bei 24 Zügen. Drei Verbindungen wurden umgeleitet, während drei weitere teilweise oder vollständig ausfielen. Die Bahnstrecke blieb bis etwa 17:30 Uhr gesperrt.

Die Bundespolizei ruft Zeugen auf, sich zu melden, und bietet Betroffenen seelsorgerische Betreuung an. Gleichzeitig warnten die Behörden vor den Gefahren von Bahnstrom und leichtsinnigem Verhalten in der Nähe von Zügen und Bahnsteigen.

Der Mann befindet sich weiterhin mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus, nachdem der Versuch, ein Selfie zu machen, schiefging. Der Zugverkehr hat sich inzwischen normalisiert, doch der Vorfall dient als drastische Mahnung vor den Risiken, die von Bahnanlagen ausgehen. Die Bundespolizei ermittelt weiter und unterstützt die Beteiligten.

Quelle