08 March 2026, 14:13

Kristi Noems peinlicher Abgang wird von SNL gnadenlos veralbert

Präsident Obama spricht auf einer Wahlveranstaltung, hält ein Mikrofon, mit einer Menschenmenge, einige sitzen, einige stehen, und einer Pflanze im Vordergrund, Fahnen und eine Tafel im Hintergrund.

Kristi Noems peinlicher Abgang wird von SNL gnadenlos veralbert

Die ehemalige Gouverneurin von South Dakota, Kristi Noem, ist nach ihrer Entlassung als Ministerin für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS) erneut Ziel von Spott geworden. Die jüngste Häme kam von Saturday Night Live, das ihren Abgang in einer satirischen Pressekonferenz persiflierte.

Noems Rücktritt folgt auf eine Reihe von Kontroversen, darunter ihre Umsetzung von Donald Trumps Abschiebepolitik und eine 220-Millionen-Dollar-teure Werbekampagne für die Grenzsicherheit.

Die Entlassung erfolgte nach einer Serie schwerwiegender Fehltritte. Besonders ihre Auftritte bei einer Kongressanhörung brachten US-Präsident Donald Trump zur Weißglut und zehrten an seiner letzten Geduld. Statt einer hochrangigen Kabinettsposition wurde sie zur Sonderbeauftragten für die Initiative Schild der Amerikas versetzt – ein Schritt, der weithin als Degradierung gewertet wird.

Ihre Amtszeit im DHS war von Kritik an ihrer harten Linie in der Migrationspolitik geprägt. Umstrittene Äußerungen, etwa nach den tödlichen Schüssen auf Renee Good und Alex Pretti, schadeten ihrem Ruf zusätzlich. Das Thema belastet die Republikaner inzwischen in wichtigen Wahlkämpfen.

Auch persönliche Skandale überschatten Noems Wirken. Gerüchte über eine Affäre mit ihrem Spitzenberater Corey Lewandowski machten die Runde, die beide jedoch zurückwiesen. Die Vorwürfe verstärkten die Zweifel an ihrer Führungsrolle.

Am Wochenende parodierte SNL-Darstellerin Ashley Padilla Noem in einer fiktiven Pressekonferenz. Der Sketch spottete über ihre "Selbstabschiebung" aus dem Amt und griff frühere Kontroversen auf, was die öffentliche Lächerlichkeit über ihren Abgang noch steigerte.

Mit ihrer Versetzung widmet sich Noem nun der Schild-der-Amerikas-Initiative. Der Schritt folgt auf ihre polarisierende Zeit im DHS, in der ihre Politik und öffentlichen Aussagen auf breite Ablehnung stießen. Ihr Rückzug wirft Fragen zur künftigen Ausrichtung der Migrationspolitik unter der Trump-Administration auf.

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