Kontrollierte Großsprengung im Kraftwerk Ibbenbüren steht bevor
Großsprengung im Kraftwerk Ibbenbüren am 22. Februar
Am 22. Februar findet im Kraftwerk Ibbenbüren eine großangelegte kontrollierte Sprengung statt. Dabei werden der Schornstein, die Rauchgasentschwefelungsanlage und die Entstickungsanlage abgerissen. Die Behörden haben strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter Straßensperrungen und verpflichtende Evakuierungen für Anwohner in der Nähe.
Die Sprengung ist für etwa 11:00 Uhr geplant; das gesperrte Gebiet könnte nach Sicherheitsüberprüfungen voraussichtlich ab 12:00 Uhr wieder freigegeben werden. Innerhalb der Sperrzone leben rund 190 Anwohner sowie 400 Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE). Personen an bestimmten Adressen müssen das Gebiet bis 8:00 Uhr am Sprengtag verlassen.
Die Zufahrtsstraßen in und um die Sperrzone werden abgesperrt, der Verkehr wird über Umleitungen geführt. Parken auf Straßen innerhalb des gesperrten Bereichs ist verboten, um Rettungswege freizuhalten. Über 120 Einsatzkräfte werden vor Ort sein, um die Maßnahmen zu koordinieren.
Die Polizeidienststelle Ibbenbüren, die ebenfalls in der Sperrzone liegt, verlagert ihren Betrieb vorübergehend ins Rathaus. Anwohner können die Sprengung von einem Veranstaltungszentrum am Rand des gesperrten Gebiets aus verfolgen; für den Transport werden Taxis bereitgestellt. Drohnenflüge im Umkreis von 100 Metern um das Gelände sind während der Sprengung untersagt.
Die Sprengung markiert einen wichtigen Schritt beim Rückbau des Kraftwerks Ibbenbüren. Die Sicherheit hat oberste Priorität – mit strengen Kontrollen für Zugang, Bewegungen und Luftraum. Die Behörden streben an, das Gebiet so schnell wie möglich wieder freizugeben, sobald Inspektionen die Sicherheit bestätigen.






