Kölner Straßenkarneval: Strenge Regeln für mehr Sicherheit beim FC-Fest
Sophia KellerZugangsbeschränkungen und Glasverbote: Köln bereitet sich auf die Straßenkarneval vor - Kölner Straßenkarneval: Strenge Regeln für mehr Sicherheit beim FC-Fest
Köln bereitet sich mit strengen Sicherheitsvorschriften auf den Straßenkarneval von FC Köln vor
Vom 12. bis 18. Februar findet in Köln wieder der jährliche Straßenkarneval von FC Köln statt – diesmal mit einem umfassenden Sicherheitskonzept. In den stark frequentierten Bereichen wird es verstärkte Kontrollen und Zugangsbeschränkungen geben. Die Behörden rechnen mit großen Menschenmengen: Im vergangenen Jahr lockte das Fest rund eine Million Besucher in die Stadt.
Offiziell beginnt der Karneval am Weiberfastnacht (12. Februar) und endet am Aschermittwoch (18. Februar). Besonders belebt werden erneut die Viertel Zülpicher Viertel, Altstadt und Südstadt sein, auch wenn die genauen Besucherzahlen für die einzelnen Gebiete nicht separat erfasst werden.
Für mehr Sicherheit sorgen rund 400 Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamts, unterstützt von weiteren Hunderten Kräften anderer Dienststellen. Das Zülpicher Viertel wird abgesperrt – nur Anwohner mit gültigem Ausweis dürfen die Kontrollpunkte passieren. Diese Maßnahme soll zudem die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge freihalten.
Ein striktes Glasverbot gilt im Zülpicher Viertel, im Grüngürtel und in der Altstadt. In der Südstadt bittet die Organisation die Besucher, freiwillig auf Glasflaschen zu verzichten. Die verschärften Sicherheitsvorkehrungen sind auch eine Reaktion auf veränderte Besucherströme der letzten Jahre.
Zusätzlich stellt die Stadt rund 1.000 mobile Toiletten, 750 Mülleimer und extra Altglascontainer in den stark besuchten Zonen auf. Damit sollen öffentliche Plätze sauber bleiben und Gefahren während der Feiern minimiert werden.
Mit strengeren Einlasskontrollen, schärferen Regeln für Glasbehälter sowie mehr Personal und Sanitäranlagen setzt Köln auf ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und der ausgelassenen Karnevalsstimmung. Die Maßnahmen orientieren sich an den Besucherzahlen des Vorjahres, als etwa eine Million Menschen an den Feierlichkeiten teilnahmen.