Kölner Startup Sastrify sammelt 32 Millionen Dollar für SaaS-Beschaffungsplattform ein
Clara KrausKölner Startup Sastrify sammelt 32 Millionen Dollar für SaaS-Beschaffungsplattform ein
Sastrify, eine in Köln ansässige digitale Beschaffungsplattform, hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 32 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Unternehmen unterstützt Firmen dabei, ihre Ausgaben für Software-as-a-Service (SaaS) durch bessere Konditionen und optimierte Prozesse zu senken. Zu seinen Kunden zählen bereits schnell wachsende Unternehmen wie sennder, OnRunning und Babbel, und kürzlich erfolgte die Expansion auf den US-Markt.
Gegründet wurde Sastrify 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger. Die Plattform bietet eine zentrale Lösung für das SaaS-Beschaffungsmanagement, mit der Nutzer ihre gesamten SaaS-Einkaufsprozesse visualisieren, automatisieren und optimieren können. Durch bewährte Einkaufsstrategien, Partnerschaften mit Anbietern und eine wachsende Datenbank mit Preisvergleichen ermöglicht das Unternehmen erhebliche Kosteneinsparungen.
Die jüngste Finanzierungsrunde wurde von Endeit Capital angeführt, mit Beteiligungen von Simon Capital sowie den bestehenden Investoren HV Capital, FirstMark Capital und TriplePoint Capital. Die Mittel sollen den globalen Ausbau des Teams – insbesondere in den USA und Europa – vorantreiben und die Produktentwicklung für mittelständische und Großkunden beschleunigen.
Laut CEO Sven Lackinger hilft die Plattform Beschaffungs-, Finanz- und IT-Teams, Risiken zu minimieren, Zeit zu sparen und die SaaS-Kosten um bis zu siebenstellige Beträge zu reduzieren. Unternehmen wie das US-amerikanische Capchase profitieren bereits von den Dienstleistungen.
Mit der neuen Investition plant Sastrify, seine Marktpräsenz auszubauen und das Angebot für größere Kunden weiter zu verfeinern. Die Plattform zieht weiterhin Unternehmen an, die Effizienz und Kosteneinsparungen im SaaS-Management suchen. Die Expansion folgt einer starken Nachfrage aus den europäischen und amerikanischen Märkten.
