02 April 2026, 08:16

Köln will Olympia 2036: Wie die Bewerbung die Stadt für immer verändern könnte

Eine detaillierte Karte von Köln, Deutschland, mit einer handgezeichneten Gebäudeskizze auf einer Papierüberlagerung mit Text über die Geschichte, Kultur und Attraktionen der Stadt.

Neuer Oberbürgermeister: Olympia-Bewerbung besser auf Köln abstimmen - Köln will Olympia 2036: Wie die Bewerbung die Stadt für immer verändern könnte

Köln bewirbt sich offiziell um die Austragung der Olympischen Spiele – und präsentiert seine Kandidatur als einmalige Chance, die Stadt nachhaltig zu verändern. Lokale Verantwortliche, darunter der neu gewählte Oberbürgermeister Torsten Burmester, argumentieren, dass ein Erfolg der Bewerbung langfristige Verbesserungen mit sich bringen würde: von modernisierter Infrastruktur über neuen Wohnraum bis hin zu Sportstätten – und gleichzeitig Kölns internationales Ansehen als "Leitstadt" einer regionalen Initiative stärken würde.

Der Vorstoß für Kölns Bewerbung kommt kurz nach Burmesters Sieg in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt am Sonntag. Der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bis 2021 setzt sich nun dafür ein, den bestehenden Rhein-Ruhr-Bewerbungsprozess des Landes Nordrhein-Westfalen stärker auf Köln auszurichten. Die ikonische Kölner Dom, seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe, gilt dabei als zentraler Trumpf für die internationale Ausstrahlung der Stadt.

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Die Pläne verknüpfen die Olympische Bewerbung mit einer beschleunigten Entwicklung des Kreuzfeld-Viertels, wo das geplante Olympische Dorf nach den Spielen in Wohnraum umgewandelt werden soll. Auch der Ausbau der Verkehrsanbindungen und moderne Sportanlagen stehen im Mittelpunkt des Konzepts. Unterstützt wird die Initiative von CDU, FDP/KSG und der Partei Volt, die betonen, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter bestimmten Bedingungen einen Großteil der Kosten übernehmen würde – und so finanzielle Bedenken entkräftet.

Noch steht nicht fest, ob sich Deutschland für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Die endgültige Entscheidung über die Bewerberstadt oder -region wird für den Herbst 2026 erwartet. Köln konkurriert damit nun mit Berlin, Hamburg und München um die nationale Nominierung.

Gelingt die Bewerbung, könnte sie Kölns Zukunft prägen: mit neuem Wohnraum, besserer Verkehrsanbindung und aufgewerteten Einrichtungen. Das Kostenbeteiligungmodell des IOC und die Verknüpfung mit bestehenden städtischen Projekten sollen dabei sicherstellen, dass die Spiele nachhaltige Vorteile bringen. Die Weichenstellung 2026 wird zeigen, ob Köln als deutscher Olympiakandidat ins Rennen geht.

Quelle