03 March 2026, 19:12

Köln stoppt Parkplatz-Ausbau im FC-Köln-Viertel – Vorgärten bleiben grün

Ein Parkplatz mit parkenden Autos, umgeben von grünem Gras und hohen Palmen, mit Gebäuden, Pfählen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Köln stoppt Parkplatz-Ausbau im FC-Köln-Viertel – Vorgärten bleiben grün

Köln will Vorgärten im FC Köln-Viertel schützen – Parkplätze sollen gestoppt werden

Die Stadt Köln unternimmt Schritte, um die Vorgärten im FC Köln-Viertel im Stadtteil Nippes zu erhalten. Damit soll verhindert werden, dass Hausbesitzer auf mehreren Straßen Grünflächen in Parkplätze umwandeln. Die Behörden begründen den Vorstoß damit, dass so der historische Charakter des Viertels bewahrt und die Begrünung erhalten bleibe.

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Aktuell erlaubt die Bauordnung von Nordrhein-Westfalen Grundstückseigentümern, ohne besondere Genehmigung Stellplätze anzulegen. Doch die Stadt plant nun eine neue Bebauungsverordnung, um weitere Umwandlungen zu unterbinden. Bestehende Parkflächen und Zufahrten zu Garagen bleiben zwar bestehen, doch die Versiegelung neuer Flächen für nicht zwingend notwendige Zugänge soll künftig verboten werden.

Der Kölner Ausschuss für Stadtentwicklung wird die Vorschläge im März prüfen. Der Haus- und Grundbesitzerverein Köln hat die Pläne bereits kritisiert und sie als ungerechtfertigten Versuch bezeichnet, Parkregelungen rückwirkend durchzusetzen. Anton Bausinger, Vorstandsmitglied des Vereins, rechnet mit massivem Widerstand der Anwohner, die möglicherweise formelle Einsprüche einlegen werden.

Offizielle Zahlen gibt es zwar nicht, doch seit den 1990er-Jahren wurden im FC Köln-Viertel zahlreiche Vorgärten in Parkplätze umgewandelt. Die Stadt argumentiert, dass der Erhalt dieser Grünflächen für die Identität des Stadtteils entscheidend sei.

Falls die neuen Regeln verabschiedet werden, wird die Ausweitung von Parkplätzen im FC Köln-Viertel künftig eingeschränkt. Bestehende Stellplätze bleiben zwar erhalten, doch neue dürfen nur noch angelegt werden, wenn sie dem notwendigen Zugang dienen. Die endgültige Entscheidung liegt beim Ausschuss für Stadtentwicklung nach weiteren Beratungen.