05 March 2026, 15:53

Kleopatras prunkvolle Welt kommt als immersive Ausstellung nach Hamburg

Ein Büste eines ägyptischen Pharaos wird in einem Museum mit einer Texttafel, einer Gruppe von Menschen, einer Frau mit einer Tasche, einer Tür, einer Wand und einer Decke mit Lampen ausgestellt.

Nach den Wikingern kommt nun Kleopatra nach Hamburg - Kleopatras prunkvolle Welt kommt als immersive Ausstellung nach Hamburg

Eine immersive Ausstellung über Kleopatra – eine der mächtigsten Frauen der Geschichte – öffnet am 17. April in Hamburg ihre Tore. Unter dem Titel "Kleopatra" verspricht die Schau ein faszinierendes Porträt der letzten Pharaonin Ägyptens. Besucher tauchen in ihr politisches Wirken, ihre legendären Liebesaffären und ihren prunkvollen Lebensstil ein – unterstützt von modernster Technik.

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Die Ausstellung erstreckt sich über mehr als 2.000 Quadratmeter im Hamburger Stadtteil Altona-Nord, in denselben Räumlichkeiten, die zuvor die immersive Wikinger-Ausstellung beherbergten. Tickets sind bereits erhältlich.

Im Inneren erwarten die Gäste überdimensionale Videoprojektionen, interaktive Installationen und Virtual-Reality-Brillen, die sie in Kleopatras Welt versetzen. Gezeigt werden archäologische Funde wie eine Replik des Steins von Rosetta, Münzen mit ihrem Abbild und antike Statuen. Historische Quellen – darunter Plutarchs Biografie und römische Münzen – zeichnen ihren Lebensweg von 69 v. Chr. bis zu ihrem Tod im Jahr 30 v. Chr. nach.

Parallel läuft die Ausstellung noch bis zum 17. Mai in Madrid, bevor sie auf internationale Tour geht – mit einem geplanten Halt in Ägypten.

Kleopatra regierte Ägypten mit Klugheit und hinterließ ein unauslöschliches Erbe in der antiken Welt. Obwohl sie nur 39 Jahre alt wurde, wirkt ihr Einfluss bis heute nach.

Die Hamburger Schau bietet einen tiefen Einblick in Kleopatras politische Bedeutung, ihre Schönheit und ihren extravaganten Lebensstil. Mit moderner Technik und seltenen Artefakten will sie ihre Geschichte für eine neue Generation lebendig werden lassen. Später wird die Ausstellung weltweit zu sehen sein – darunter auch in ihrer Heimat Ägypten.