Klefhof droht Schließung: Spenden sollen Bio-Bauernhof retten
Klefhof: Beliebter Bio-Bauernhof vor der Schließung – Spendenaktion soll Rettung bringen
Der Klefhof, ein geliebter Bio-Bauernhof am Rande eines Naturschutzgebiets, steht vor der Schließung Ende Januar. Der familiengeführte Betrieb benötigt 85.000 Euro, um einen Miteigentümer auszukaufen und eine Zwangsversteigerung abzuwenden. Ohne diese Summe könnten die Bildungsprogramme und das gemeinnützige Engagement des Hofs für immer verschwinden.
Der Hof bewirtschaftet 12 Hektar Wiesen und Weiden, von denen viele unter Naturschutz stehen. Seit Jahren dient er als Lernort und bietet Naturbildungsangebote für Kinder und Erwachsene. Seine biologischen Anbaumethoden entsprechen den strengen Bioland-Richtlinien, was ihn zu einer vertrauten Anlaufstelle in der Region macht.
Die finanziellen Probleme begannen, als Klaus Weber, ein kinderloser Miteigentümer, sich zur Ruhestand entschied. Weber hatte seinen Anteil einst erworben, um die Zukunft des Hofs für die Familie zu sichern. Nun zwingt sein Ausscheiden die Familie zum Kauf seiner Anteile – andernfalls droht die Zerschlagung des Hofs in einer Versteigerung.
Um das zu verhindern, hat die Familie eine Crowdfunding-Kampagne auf GoodCrowd.org gestartet. Wird das Spendenziel von 85.000 Euro nicht erreicht, könnten Land und Gebäude einzeln versteigert werden. Damit wäre der Klefhof als Ort für Bildung, Naturschutz und Gemeinschaftsveranstaltungen für immer verloren.
Der Erfolg der Kampagne entscheidet, ob der Klefhof als aktiver Bauernhof und Lernort erhalten bleibt. Scheitert die Spendenaktion, droht das Gelände an Investoren oder Privatkäufer zu fallen. Die Frist zur Rettung des Hofs läuft in wenigen Wochen ab.