01 February 2026, 12:27

Kabar bleibt bei Borussia Dortmund – Leihwechsel zum HSV platzt nach medizinischem Check

Eine alte deutsche Banknote mit einem Gebäude darauf, mit dem Text "Bundesliga" und einem Logo unten, vor einem weißen Hintergrund.

Kabar bleibt bei Borussia Dortmund – Leihwechsel zum HSV platzt nach medizinischem Check

Ein geplanter Leihwechsel des 19-jährigen Linksverteidigers Almugera Kabar ist nach einem gescheiterten medizinischen Check geplatzt. Der Spieler von Borussia Dortmund sollte eigentlich zum Hamburger SV wechseln, wird nun aber voraussichtlich bei seinem aktuellen Verein Borussia Dortmund bleiben. Der gescheiterte Deal lässt seine unmittelbare Zukunft ungewiss erscheinen.

Kabar war Anfang dieser Woche nach Hamburg gereist, um sich der medizinischen Untersuchung für die geplante Ausleihe zum Hamburger SV zu unterziehen. Die Vereinbarung umfasste eine Kaufoption, wobei Dortmund zudem auf eine Rückkaufklausel bestanden hatte. Später entschied sich der HSV jedoch gegen den Transfer und begründete dies mit Bedenken hinsichtlich Kabars Fitness und seines sofortigen Einsatzwerts.

Der junge Abwehrspieler hatte auf einen Wechsel gedrängt, da er bei Borussia Dortmund nur begrenzte Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft erhielt. In dieser Saison stand er lediglich zweimal im Kader der Bundesliga-Profis. Stattdessen kam er zehnmal für Dortmunds Zweitvertretung in der Regionalliga West zum Einsatz, erzielte dabei vier Tore und bereitete eine Vorlage vor.

Der Hamburger SV galt als wahrscheinlichstes Ziel, wobei Trainer Merlin Polzin Kabar angeblich persönlich treffen wollte, um ihn zu überzeugen. Da der Wechsel nun gescheitert ist, muss der Teenager damit rechnen, zumindest bis zum Sommer bei Borussia Dortmund zu bleiben. Sein Vertrag beim BVB läuft noch bis 2028, was einen schnellen Abschied unwahrscheinlich macht – es sei denn, ein neuer Interessent taucht auf.

Sollte sich kurzfristig kein neues Angebot ergeben, wird Kabar voraussichtlich bis Saisonende in Dortmund bleiben. Der gescheiterte Transfer bedeutet, dass er weiterhin um Spielanteile in einem stark besetzten Kader kämpfen muss. Seine nächste Chance, sich zu beweisen, könnte im Training oder mit der zweiten Mannschaft kommen.