21 March 2026, 10:13

JVA Willich feiert Abschluss des Millionenausbaus – ein moderner Strafvollzug entsteht

Ausführlicher architektonischer Plan des Anemas-Gefängnisses, der Räume, Korridore, Fenster, Türen und strukturelle Anmerkungen auf Papier zeigt.

JVA Willich feiert Abschluss des Millionenausbaus – ein moderner Strafvollzug entsteht

Großer Ausbau der Justizvollzugsanstalt Willich in Nordrhein-Westfalen kurz vor dem Abschluss – ein Meilenstein für die Modernisierung des Strafvollzugs

In der Justizvollzugsanstalt Willich in Nordrhein-Westfalen geht ein umfangreicher Ausbau in die finale Phase – ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Strafvollzugssystems in der Region. Der neue Komplex umfasst 27.000 Quadratmeter und beinhaltet zwei Haftgebäude, Werkstätten sowie ein multifunktionales Gebäude, die allesamt auf eine resozialisierungsorientierte Unterbringung und die erfolgreiche Wiedereingliederung der Inhaftierten ausgelegt sind.

Die Bauarbeiten begannen nach dem Abriss von Teilen des alten Gefängnisses; die Erdarbeiten für das Haftgebäude 2 starteten im August 2023. Trotz anfänglicher Verzögerungen durch kaltes Wetter konnten die Rohbauten aller Gebäude planmäßig fertiggestellt werden. Im Juni 2024 wurden das Haftgebäude 1 mit 400 Haftplätzen sowie der Großteil der Werkstätten und das Multifunktionsgebäude offiziell an die Gefängnisverwaltung übergeben.

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In der zweiten Projektphase, die vom Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) geleitet wird, entstehen nun Verbindungsbauten, die die Werkstätten und das Multifunktionsgebäude mit dem Haftgebäude 2 verknüpfen. Zudem umfasst diese Phase eine Erweiterung der Werkstätten, den Ausbau des Multifunktionsgebäudes sowie eine große Freiluft-Sportanlage. Das Haftgebäude 2 wird 368 weitere Haftplätze bieten – darunter Einzel- und Gemeinschaftszellen sowie zwei barrierefreie Zellen – und erhöht damit die Gesamtkapazität der Anstalt auf 768 Plätze.

Durch den Ausbau kommen über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche hinzu, wobei allein das Haftgebäude 2 rund 6.000 Quadratmeter umfasst. Das Projekt bleibt im Zeitplan und festigt die Rolle der JVA Willich I als zentrale Einrichtung im modernisierten Strafvollzug des Landes.

Mit dem abgeschlossenen Ausbau verfügt die Justizvollzugsanstalt Willich nun über verbesserte Kapazitäten für Resozialisierung und Wiedereingliederung. Mit beiden Haftgebäuden, den Werkstätten und dem multifunktionalen Bereich kann die Anstalt künftig ihre volle Kapazität ausschöpfen. Das Vorhaben unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen Nordrhein-Westfalens, seine Justizvollzugsinfrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen.

Quelle