Jay-Z freigesprochen: Alle Vergewaltigungsvorwürfe nach Klagerückzug fallen gelassen
Lotta WagnerJay-Z freigesprochen: Alle Vergewaltigungsvorwürfe nach Klagerückzug fallen gelassen
Alle Vergewaltigungsvorwürfe gegen Jay-Z wurden fallen gelassen, nachdem die Anklägerin ihre Beschwerde zurückgezogen hat. Die Klage, die 2024 eingereicht worden war, bezog sich auf einen angeblichen Vorfall aus dem Jahr 2000, als die unter dem Pseudonym Jane Doe bekannte Klägerin erst 13 Jahre alt war. Der Rapper hatte die Vorwürfe stets bestritten und sie als falsch und zutiefst schädigend bezeichnet.
Jane Doe hatte Jay-Z erstmals in einer Anfang dieses Jahres eingereichten Klage der Vergewaltigung beschuldigt. Sie behauptete, der Übergriff habe im Jahr 2000 stattgefunden, als sie noch minderjährig gewesen sei. Der Rapper reagierte umgehend und bezeichnete die Anschuldigungen als "abscheulich" und völlig unwahr.
In einem kürzlichen Interview schilderte Jay-Z die emotionale Belastung durch den Fall und gab zu, sich "zerbrochen" und von "uncontrollierbarer Wut" erfüllt gefühlt zu haben. Gleichzeitig betonte er, stets überzeugt gewesen zu sein, dass die Vorwürfe abgewiesen würden, da sie von Anfang an haltlos gewesen seien.
Offiziell beendet wurde der Fall, als Jane Doe ihre Klage "mit Präklusion" zurückzog – was bedeutet, dass sie die Anklage nicht erneut einreichen kann. Nach der Einstellung des Verfahrens bezeichnete Jay-Z das Ergebnis zwar als "Sieg", räumte jedoch ein, dass die Anschuldigungen bei ihm und seiner Familie bleibende Spuren hinterlassen hätten.
Im selben Interview äußerte er sich zudem kurz zum anhaltenden Streit zwischen den Rappern Kendrick Lamar und Drake, ging auf das Thema jedoch nicht näher ein.
Mit der Einstellung des Verfahrens endet der Rechtsstreit, und Jay-Z wurde von allen Vorwürfen freigesprochen. Unterdessen wurde in einem anderen prominenten Fall der Musikproduzent Diddy kürzlich zu vier Jahren und zwei Monaten Haft wegen Zuhälterei-Vorwürfen verurteilt. Jay-Zs Anwaltsteam hat bisher keine weiteren Schritte nach dem Rückzug der Klage angekündigt.






