23 March 2026, 16:13

Henkel und Dow revolutionieren Schmelzklebstoffe mit 40 Prozent weniger CO₂

Plakat mit der Aufschrift "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" mit einem Logo, das für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Henkel und Dow revolutionieren Schmelzklebstoffe mit 40 Prozent weniger CO₂

Henkel senkt die Emissionen in seiner Schmelzklebstoff-Palette durch eine Partnerschaft mit Dow. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den CO₂-Fußabdruck dieser Produkte um 20 bis 40 Prozent zu reduzieren. Erste Projekte zeigen bereits Fortschritte bei ausgewählten Klebetechnologien.

Die Initiative unterstützt Henkels übergeordnetes Ziel, sein Portfolio an den wissenschaftsbasierten Zielen der Science Based Targets initiative (SBTi) zur Emissionsreduktion auszurichten.

Henkel hatte bereits erste Maßnahmen angekündigt, um die Emissionen seiner TECHNOMELT-Schmelzklebstoffe durch den Einsatz der CLIMA-Harze von Synthomer zu senken. Nun erweitert das Unternehmen seine Bemühungen mit Dow, das kohlenstoffarme Rohstoffe wie Ethylen und Propylen liefert. Diese Materialien werden mithilfe der Mass-Balance-Technologie und biozirkulärer Einsatzstoffe hergestellt – darunter auch gebrauchtes Speiseöl.

Im Rahmen der 2023 geschlossenen und 2025 ausgeweiteten Partnerschaft beliefert Dow Henkel mit ECOSURGE™ PL-1001, einem Propylen mit bis zu 100 Prozent erneuerbarem Anteil, sowie mit NEUTRAL™ PE, einem klimaneutralen Polyethylen. Im Vergleich zu fossilen Alternativen reduzieren diese Materialien die Scope-3-Emissionen um bis zu 90 Prozent. Die ersten Ergebnisse belegen Fortschritte bei der Dekarbonisierung der Klebstoffproduktion und markieren den Beginn einer umfassenden Umstellung der gesamten Schmelzklebstoff-Reihe von Henkel.

Henkel wurde zudem für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet: Das Unternehmen ist in der Kategorie "Kommerzialisierter E-Commerce" für die Sustainability Awards nominiert – und zwar für seinen biobasierten Schmelzklebstoff. Um die erreichten Fortschritte weiter zu unterstreichen, werden Henkel und Dow auf der K 2025 eine gemeinsame Veranstaltung ausrichten, bei der sie ihre Zusammenarbeit und deren ökologische Vorteile vorstellen.

Über den Klebstoffbereich hinaus arbeitet Dow mit Candiani zusammen, um hochwertige Cremegläser aus SURLYN PC 2000 REN herzustellen – einem Material auf Basis von gebrauchtem Speiseöl. Dies spiegelt Dows übergreifende Strategie wider, erneuerbare Rohstoffe einzusetzen, um die Emissionen in verschiedenen Branchen zu senken.

Die Partnerschaft zwischen Henkel und Dow ist Teil eines langfristigen Plans, den CO₂-Fußabdruck der Klebstoffproduktion zu verringern. Henkels Ziele umfassen eine Reduktion der Scope-3-Emissionen um 30 Prozent bis 2030 und um 90 Prozent bis 2045. Der Einsatz erneuerbarer und klimaneutraler Materialien wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.

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