Hamm übertrifft Digitalisierungsziele: Schulen profitieren von moderner Technik und schnellem Internet
Sophia KellerHamm übertrifft Digitalisierungsziele: Schulen profitieren von moderner Technik und schnellem Internet
Hamm schließt Medienentwicklungsplan 2020–2024 erfolgreich ab – Ziele übertroffen
Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich abgeschlossen und dabei die ursprünglichen Vorgaben übertroffen. Schulen profitieren nun von schnelleren Netzen, mehr Endgeräten und einer verbesserten IT-Betreuung. Kürzlich stellten Verantwortliche die abschließenden Ergebnisse des Programms vor.
Sämtliche Schulgebäude in Hamm verfügen mittlerweile über Glasfaseranschlüsse sowie moderne WLAN- und LAN-Netze. Durch die Aufrüstung ist an jedem Standort ein zuverlässiger Internetzugang gewährleistet. Zudem führte die Stadt einheitliche IT-Systeme ein und setzte die Plattformen IServ und Citrix flächendeckend um.
Insgesamt wurden über 1.700 Präsentationsgeräte angeschafft, und das IT-Personal wurde aufgestockt, um die neue Infrastruktur zu betreuen. Die Schulen erreichen nun im Durchschnitt eine Geräteausstattung von über 70 Prozent, sodass viele Einrichtungen ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 – also ein Gerät pro Schüler:in oder eines für zwei Lernende – anbieten können. Diese Verbesserungen schaffen bessere Voraussetzungen für digitalen Unterricht.
Das Projekt wurde mit 13,7 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln finanziert, zusätzlich konnten 15,7 Millionen Euro über externe Fördergelder eingeworben werden. Bürgermeister Marc Herter präsentierte gemeinsam mit Karin Diebäcker, Marion Kötters-Wenner und Ingo Drees die Erfolge des Programms. Bereits jetzt läuft die Planung für ein Folgeprogramm 2026–2030, um die digitale Expansion weiter voranzutreiben.
Der abgeschlossene MEP hat die Schulinfrastruktur in Hamm modernisiert und sorgt für schnellere Netze sowie eine bessere Geräteausstattung für Schüler:innen. Mit einer Gesamtfördersumme von knapp 30 Millionen Euro legt das Programm den Grundstein für die digitale Bildung der Zukunft. In der nächsten Phase geht es darum, die erreichten Fortschritte zu sichern und in den kommenden Jahren weiter auszubauen.






