Gütersloh feiert 200-Jahr-Jubiläum mit Fachfortbildung für Standesbeamte
Sophia KellerGütersloh feiert 200-Jahr-Jubiläum mit Fachfortbildung für Standesbeamte
Gütersloh richtete kürzlich die Herbstfortbildung des Standesbeamtenverbands Westfalen-Lippe im Rahmen der 200-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt aus. Die Veranstaltung brachte Standesbeamte und Behördenvertreter zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Standesamtswesen auszutauschen – darunter die jüngsten Änderungen im deutschen Namensrecht.
Die Fortbildung wurde vom Gütersloher Standesamt organisiert, wobei Barbara Glaser die einjährige Vorbereitung leitete. Als Referenten fungierten Barbara Horenkamp und Andreas Stenzel vom Standesbeamtenverband Westfalen-Lippe. Themenschwerpunkte waren rechtliche Neuerungen und praktische Herausforderungen, mit besonderem Fokus auf die Namensrechtsreform 2026. Diese erleichtert es Ehepaaren künftig, gemeinsame Doppelnamen anzunehmen, und erlaubt Kindern in bestimmten Fällen die Führung von Doppelnamen.
Teilgenommen haben Standesbeamte, Mitarbeiter aus Standesämtern sowie Vertreter der Aufsichtsbehörden. Viele Teilnehmer betonten die Bedeutung der Veranstaltung für ihre berufliche Weiterbildung. Claudia Wiegelmann, Leiterin des Bürger- und Ausländeramts sowie Direktorin des Gütersloher Standesamts, bezeichnete die Fortbildung im Nachhinein als "eine rundum gelungene Veranstaltung in einem besonders schönen Ambiente".
Die Schulung vermittelte den Standesbeamten zentrale Updates zu gesetzlichen Änderungen, die ihre Arbeit betreffen. Als Teil der Gütersloher Jubiläumsfeierlichkeiten unterstrich die Veranstaltung zudem die Rolle der Stadt bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Region. Sowohl die Organisatoren als auch die Teilnehmer bewerteten die Sessions als informativ und professionell umgesetzt.






