Grüne feiern Wahlsieg in Baden-Württemberg mit Brezel-Tätowierungen – nur Özdemir bleibt zurückhaltend
Clara KrausWarum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne feiern Wahlsieg in Baden-Württemberg mit Brezel-Tätowierungen – nur Özdemir bleibt zurückhaltend
Der Sieg der Grünen bei der Landtagswahl 2024 in Baden-Württemberg löste eine ungewöhnliche Feier aus: Mehrere Kampagnenhelferinnen und -helfer ließen sich zum Zeichen des Erfolgs Brezel-Tätowierungen stechen. Die führende Figur der Partei, Cem Özdemir, verzichtete jedoch auf diesen symbolischen Schritt.
Auf der Wahlparty in Stuttgart entschieden sich Freiwillige wie Svenja und Frieda Fiedler für die Brezel-Motive. Die tätowierten Symbole wurden zu einer lockeren, humorvollen Art, den Wahlerfolg der Grünen zu feiern. Die Tätowiermaschine stand bereit – für alle, die spontan mitmachen wollten.
Özdemir selbst hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, sich ebenfalls eine Brezel stechen zu lassen, lehnte aber schließlich ab. Später gab er zu, dass seine frühere kritische Haltung zu Tätowierungen ihn zögern ließ. Während die Helferinnen und Helfer die Idee begeistert aufgriffen, folgte ihr kein weiterer Politiker oder Kandidat der Partei.
Die Brezel-Tätowierungen blieben auf eine Handvoll engagierter Unterstützer beschränkt. Özdemirs Entscheidung unterstrich den Kontrast zwischen seiner persönlichen Einstellung und der feiernden Stimmung seiner Anhänger. Die skurrile Tradition wurde so zu einer kleinen, aber prägnanten Anekdote des grünen Wahlsiegs.






