Großübung "Modell 47": NRW testet Krisenreaktion bei flächendeckendem Stromausfall
Clara KrausGroßübung "Modell 47": NRW testet Krisenreaktion bei flächendeckendem Stromausfall
Großübung testet Krisenreaktion in Nordrhein-Westfalen
Am 9. Juli 2025 wurde in Nordrhein-Westfalen eine großangelegte Krisensimulation durchgeführt, um die Notfallsysteme des Landes auf die Probe zu stellen. Unter dem Namen "Modell 47" arbeiteten zentrale juristische und polizeiliche Behörden unter extremen Bedingungen zusammen. Zwei Tage später bestätigten die Verantwortlichen den Erfolg der Übung.
An der Simulation beteiligten sich Vertreter des Oberlandesgerichts, der Amtsgerichte, der Staatsanwaltschaft sowie der Kreispolizeibehörden. Sie durchliefen ein Szenario mit einem flächendeckenden Stromausfall. Trotz des simulierten Blackouts gelang es den Behörden, einen Tatverdächtigen festzunehmen, diesem vor einen Richter zu führen und ihn in Gewahrsam zu übernehmen.
An der Übung nahmen hochrangige Persönlichkeiten teil, darunter die Staatssekretärin Dr. Daniela Brückner aus dem Justizministerium, die die Abläufe verfolgte. Auch der leitende Oberstaatsanwalt Dr. Tino Seesko von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm wirkte mit. Auf Seiten der Polizei koordinierten der Polizeidirektor Olaf Wicher und der Polizeidirektor Thomas Vogt die Zusammenarbeit mit den juristischen Teams.
Vertreter des nordrhein-westfälischen Innenministeriums waren ebenfalls eingebunden. Die Übung bewies, dass Gerichte und Polizei selbst bei schweren Störungen handlungsfähig bleiben.
Die Ergebnisse zeigen, dass Justiz und Strafverfolgungsbehörden auch in Krisensituationen effektiv funktionieren können. Nach dem Test am 9. Juli bestätigten die Behörden die Zuverlässigkeit des Systems. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Notfallpläne für künftige Vorfälle weiter zu optimieren.






