Gladbachs gescheiterte Itakura-Rückkehr: Drei Leihspieler als Alternative für den Abstiegskampf
Sophia KellerGladbachs gescheiterte Itakura-Rückkehr: Drei Leihspieler als Alternative für den Abstiegskampf
Borussia Mönchengladbach lotete im Wintertransferfenster eine Rückkehr des Abwehrspielers Ko Itakura aus. Stattdessen verpflichtete der Verein schließlich drei andere Spieler auf Leihbasis. Itakura, der derzeit bei Ajax Amsterdam unter Vertrag steht, hatte Gladbach im vergangenen Sommer verlassen.
Der japanische Nationalspieler wechselte im Sommer 2025 zu Ajax und bestritt seitdem 21 Pflichtspiele, meist in der Startelf. Zuvor hatte er drei Spielzeiten bei den Fohlen verbracht und kam auf 80 Einsätze – die höchste Anzahl in seiner Karriere bei einem Verein. Sein Abschied im vergangenen Jahr löste lobende Worte vom damaligen Gladbacher Geschäftsführer Roland Virkus aus, der ihn als "herausragenden Fußballer" und "außergewöhnliche Persönlichkeit" bezeichnete. Itakura selbst bedankte sich bei den Fans und hob die Bedeutung des Vereins für seine sportliche Entwicklung hervor.
Während der Wintertransferperiode prüfte Sportdirektor Rouven Schröder eine Rückkehr Itakuras, doch das Vorhaben erwies sich als nicht umsetzbar. Stattdessen holte der Klub mit Ko Takai (Innenverteidiger), Hugo Bolin (Flügelspieler) und Alejo Sarco (Stürmer) drei Leihspieler an Bord.
Aktuell belegt Gladbach mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz den 12. Tabellenrang in der Bundesliga. Die nächste Bewährungsprobe steht am Samstagabend an, wenn die Mannschaft Bayer Leverkusen im wichtigen Ligaduell empfängt.
Itakura bleibt in Mönchengladbach eine geachtete Persönlichkeit, auch wenn ein Comeback nicht zustande kam. Der Fokus des Teams liegt nun auf dem aktuellen Kader im Kampf gegen den Abstieg. Das Spiel gegen Leverkusen am Samstag wird dabei eine entscheidende Wegmarke in der Saison sein.