06 May 2026, 06:20

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Ein Polizist in Uniform und Mütze steht in einem Zug, schaut auf sein Handy, mit sitzenden Passagieren und einer weiteren stehenden Person im Bild.

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau sitzt nach einer Reihe gewalttätiger Vorfälle in einem Zug und vor Gericht in Untersuchungshaft. Die Ereignisse begannen, als er ohne gültiges Ticket in einem ICE von Hamm nach Bielefeld kontrolliert wurde. Seine Weigerung, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, führte zu weiteren Auseinandersetzungen mit der Polizei und den Justizbehörden.

Die Probleme begannen bei einer routinemäßigen Ticketkontrolle im ICE. Bundespolizisten sprachen den Mann an, der keinen gültigen Fahrausweis vorweisen konnte. Statt zu kooperieren, wehrte er sich gegen die Überprüfung seiner Personalien.

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Nach der Ankunft in Bielefeld spitzte sich die Lage zu. Der Mann verweigerte die freiwillige Ausstieg aus dem Zug und leistete auf dem Bahnsteig körperlichen Widerstand gegen Beamte, die ihn zur Wache bringen wollten. Während des Handgemenges trat er einer Polizistin ins Gesicht, wodurch diese leicht verletzt wurde.

Am 6. Februar 2023 gelangte der Fall vor das Amtsgericht Bielefeld. Dort setzte der Mann seinen Widerstand gegen die Behörden fort, was eine zusätzliche Ermittlung wegen seines Verhaltens nach sich zog. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft, dem das Gericht stattgab. Zudem bestätigte sich, dass er sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielt.

Der Mann bleibt nun aufgrund des Gerichtsbeschlusses in Untersuchungshaft. Seine gewaltsame Gegenwehr – sowohl im Zug als auch während des Gerichtsverfahrens – führte zu weiteren Anklagepunkten. Die Behörden ermitteln weiterhin zu den genauen Umständen des Falls.

Quelle