26 June 2026, 16:10

Gewalt gegen Wahlkämpfer: Polizei warnt vor gefährlichem Trend vor Landtagswahlen

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Gewalt gegen Wahlkämpfer: Polizei warnt vor gefährlichem Trend vor Landtagswahlen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat vor einer zunehmenden Gewalt gegen politische Wahlkämpfer im Vorfeld der Landtagswahlen in Düsseldorf gewarnt. Jochen Kopelke, Vorsitzender des Verbandes, spricht von einem besorgniserregenden Trend wachsender Feindseligkeit gegenüber demokratischem Engagement. Die Lage stelle eine ernsthafte Bedrohung für den politischen Prozess dar, so Kopelke.

Laut seinen Angaben sehen sich lokale Wahlkämpfer vermehrt Bedrohungen, verbalen Angriffen und körperlicher Gewalt ausgesetzt. Zudem beobachte er eine generelle Verrohnung der politischen Debattenkultur. Ein solches Klima gefährde die freie und offene Wahlkampfarbeit, betont er.

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Die GdP fordert Parteien und Kandidaten zum Handeln auf. Eine frühzeitige Abstimmung mit der regionalen Polizei sei entscheidend, um Sicherheitsvorkehrungen abzustimmen. Kopelke unterstreicht die Notwendigkeit einer sichtbaren Polizeipäsenz, konsequenter Rechtsdurchsetzung und klarer Schutzkonzepte bei Wahlkampfveranstaltungen und Infoständen.

Gleichzeitig ruft er die Politik zu einer entschlossenen Reaktion auf. Angriffe auf demokratische Aktivitäten müssten mit aller Härte des Gesetzes verfolgt werden, so seine Forderung.

Die Warnungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Parteien auf die anstehenden Landtagswahlen vorbereiten. Sicherheitskooperation und rechtliche Schritte gelten als zentral, um den Wahlprozess zu schützen. Die Haltung der GdP spiegelt dabei die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit politischer Teilhabe wider.

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