Gemeinsames Iftar in Essen stärkt interreligiösen Dialog im Ramadan 2026
Lotta WagnerGemeinsames Iftar in Essen stärkt interreligiösen Dialog im Ramadan 2026
Gemeinsames Fastenbrechen in Essen: Begegnung und Dialog im Ramadan
Am 10. März 2026 fand in Essen ein gemeinsames Fastenbrechen statt, organisiert von der Kommission für Islam und Moscheen in Essen (KIM-E). Die Veranstaltung brachte lokale Führungspersönlichkeiten, religiöse Würdenträger und Gemeinschaftsmitglieder zusammen, um den heiligen Monat Ramadan zu begehen. Zu den Gästen zählten Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie der türkische Generalkonsul Taylan Özgür Aydın.
Im Mittelpunkt des Abends standen der Austausch und geteilte Erfahrungen während des Fastenmonats. Kufen betonte in seiner Ansprache, der Ramadan sei eine Zeit der Besinnung und des Zusammenhalts. Er begrüßte die Anwesenheit des Generalkonsuls als Zeichen der engen kulturellen Verbindungen.
Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und verschiedenen Glaubensgemeinschaften nahmen an der Mahlzeit teil. In den vergangenen fünf Jahren hat die KIM-E eine zunehmend wichtige Rolle im interreligiösen Dialog eingenommen. Zu ihren Projekten zählen gemeinsame Veranstaltungen mit christlichen und jüdischen Gemeinden während des Ramadan und zu Weihnachten sowie jährliche Foren zur sozialen Kohäsion.
Die Kommission engagiert sich zudem für die Integration muslimischer Bewohnerinnen und Bewohner in das städtische Leben. Initiativen wie Deutschkurse in Moscheen, Schulpartnerschaften und Beratung zur Halal-Zertifizierung wurden umgesetzt. Laut dem Essener Integrationsbericht 2025 haben diese Maßnahmen zu einer höheren Beteiligung von Muslimen an Kommunalwahlen und Nachbarschaftsinitiativen beigetragen. Der Ramadan endete in diesem Jahr am 19. März.
Das Fastenbrechen unterstrich die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen der muslimischen Gemeinschaft Essens und der breiten Gesellschaft. Die Arbeit der KIM-E in den Bereichen Dialog und Integration zeigt messbare Wirkungen auf das bürgerliche Engagement. Die Veranstaltung festigte die Bindungen zwischen Religionsgemeinschaften und lokalen Behörden.






