Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler kämpfen gemeinsam gegen Raser vor Schulen
Lotta WagnerGelsenkirchener Polizei und Grundschüler kämpfen gemeinsam gegen Raser vor Schulen
Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler setzen gemeinsam auf Verkehrssicherheit vor Schulen
Am 11. Juni 2025 haben Beamte der Polizei Gelsenkirchen gemeinsam mit Viertklässlern der Velsenschule eine Aktion gestartet, um das rücksichtsvollere Verhalten von Autofahrern in Schulnähe zu fördern. Die Kinder überreichten Dankeskarten an vorbildliche Fahrer – und Verwarnungen an Raser und Falschparker.
Im Fokus der Kontrollen standen zwei Problemzonen: überhöhte Geschwindigkeit auf der Polsumer Straße sowie gefährliches Halten und Parken durch sogenannte „Elterntaxis“ auf der Hagenbredde. Während die Polizei den Verkehr überwachte, halfen die Schüler dabei, 23 Dankeskarten an regelkonforme Autofahrer zu verteilen. Belohnt wurden etwa Eltern, die ihre Kinder vorschriftsmäßig absetzten, oder Familien, die zu Fuß zur Schule kamen.
Gleichzeitig gab es 28 Verwarnungen für Verstöße – davon 20 wegen Rasens. Eine Mutter wurde mit 55 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Besonders eklatant: Ein 24-jähriger Ortsansässiger fuhr in derselben Zone sogar 67 km/h. Ihm drohen nun ein hohes Bußgeld, Punkte in Flensburg und möglicherweise ein Fahrverbot.
Die Polizei betonte, dass sichtbare Streifen und Aufklärungsarbeit fortgesetzt werden. Besonders wichtig sei die Rolle der Kinder, die als „Multiplikatoren“ für mehr Sicherheit im Schulumfeld wirken. Die Aktion zeigte Wirkung: Während verantwortungsvolle Fahrer Anerkennung erhielten, mussten Rüpel mit Konsequenzen rechnen. Mit weiteren Kontrollen und Bürgerbeteiligung will die Polizei langfristig die Gefahren für Schüler auf dem Schulweg minimieren. Das Ziel bleibt klar: mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr.






