Fünf neue "Digital Making Places" stärken digitale Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis
Lotta WagnerFünf neue "Digital Making Places" stärken digitale Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis eröffnet fünf neue „Digital Making Places“ in Overath und Wermelskirchen
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat fünf neue „Digital Making Places“ in Overath und Wermelskirchen eingerichtet. Diese hochmodernen Lernorte bieten Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften Zugang zu innovativen Werkzeugen für digitale Kreativität. Ziel des Projekts ist es, die digitalen Kompetenzen in der Region zu stärken und gleichzeitig moderne Lehrmethoden zu fördern.
Die Einrichtungen wurden am Schulzentrum Cyriax in Overath, am Gymnasium Wermelskirchen, an der Gesamtschule Wermelskirchen Nord sowie am Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land eröffnet. Die Räumlichkeiten wurden von den lokalen Behörden und der Kreishandwerkerschaft kostenfrei für die digitalen Workshops zur Verfügung gestellt.
Jeder Standort ist mit Technik für Audio- und Videoproduktion, Virtual Reality, Robotik und digitale Fertigung ausgestattet. Die Ausstattung wurde über das Programm DigitalPakt Schule des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Landrat Arne von Boetticher betonte die Bedeutung digitaler Bildung als entscheidenden Faktor für die zukünftige Beschäftigungsfähigkeit und das wirtschaftliche Wachstum der Region.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Schulen, Berufsbildungsträgern und dem Amt für Bildung und Integration des Kreises. Lehrkräfte erhalten nun die Möglichkeit, neue Unterrichtskonzepte zu entwickeln, während Schülerinnen und Schüler komplexe Themen durch praktische Experimente erkunden. Der Ansatz fördert kreatives Problemlösen und den direkten Umgang mit moderner Technologie.
Die „Digital Making Places“ sind nun in Betrieb und bieten Lernenden und Lehrenden neue Wege, digitale Werkzeuge einzusetzen. Die Initiative unterstreicht den Fokus der Region auf technologische Bildung und bereitet die Teilnehmenden auf die Anforderungen eines sich wandelnden Arbeitsmarktes vor. Alle fünf Standorte stehen Schulen und Bildungsträgern im Kreisgebiet zur Nutzung offen.






