"Friendly Fire" startet mit neuer Führung in eine aufregende Zukunft
Lotta Wagner"Friendly Fire" startet mit neuer Führung in eine aufregende Zukunft
Wohltätigkeits-Event "Friendly Fire" startet in neue Ära: Führung wechselt von Lena Laaser zu Alina Ulrich
Das Wohltätigkeits-Event Friendly Fire beginnt ein neues Kapitel, denn die Leitung geht von Lena Laaser an Alina Ulrich über. Bekannt für seine spektakulären Spendenaktionen auf Twitch, versammelt die jährliche Veranstaltung die größten deutschen Content-Creator wie Gronkh und PietSmiet. Jedes Jahr unterstützt das Event unterschiedliche soziale Projekte – beim letzten Mal kamen über 1,8 Millionen Euro zusammen.
Ursprünglich als Gemeinschaftsprojekt gestartet, wurde Friendly Fire zunächst von Mikkel Robrahn ins Leben gerufen, bevor Lena Laaser die Führung übernahm. Unter ihrer Ägide wuchs die Veranstaltung beträchtlich und wurde 2018 sogar bei den Deutschen Computerspielpreisen ausgezeichnet. Die Ausgabe 2023 brachte Schätzungen zufolge rund 1,75 Millionen Euro ein, während die genauen Summen der Vorjahre nicht öffentlich sind.
Laaser kündigte kürzlich ihren Rückzug an und dankte der Community für die Unterstützung und die gesellschaftliche Wirkung des Events. Besonders betonte sie, wie das Projekt Menschen für gute Zwecke zusammengebracht habe. Nun übernimmt Alina Ulrich die Steuerung und plant, ein interdisziplinäres Team aufzubauen, um die langfristige Entwicklung zu sichern.
Zwei der bekanntesten Teilnehmer, PietSmiet und Gronkh, begrüßten den Wechsel und zeigten sich begeistert von der nächsten Phase des Projekts. Sie erwarten eine stärkere Einbindung des Teams, doch konkrete Details zur künftigen Ausrichtung unter Ulrichs Führung stehen noch aus.
Der Wechsel markiert einen Neuanfang für Friendly Fire, das sich zu einer der größten Charity-Streaming-Veranstaltungen Deutschlands entwickelt hat. Mit Alina Ulrich an der Spitze liegt der Fokus nun auf dem Ausbau des Teams und der langfristigen Absicherung des Events. Sowohl die Community als auch die Creator blicken optimistisch auf die weitere Entwicklung der Spendenaktionen.