Freiwillige Feuerwehr Rheurdt blickt auf Rekordjahr mit mehr Einsätzen und Nachwuchs zurück
Lotta WagnerFreiwillige Feuerwehr Rheurdt blickt auf Rekordjahr mit mehr Einsätzen und Nachwuchs zurück
Freiwillige Feuerwehr Rheurdt zieht auf Jahresversammlung Bilanz: Rekordjahr mit mehr Einsätzen und Nachwuchs
Am 30. Januar 2026 traf sich die Freiwillige Feuerwehr Rheurdt zu ihrer jährlichen Hauptversammlung, um auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückzublicken. Die Wehr verzeichnete eine Rekordbeteiligung an Ausbildungen, neue Ausrüstung und einen Anstieg der Einsatzzahlen. Zu den prominenten Gästen zählten Wehrführer Marc Niessing und Bürgermeister Dirk Ketelaers.
Im vergangenen Jahr rückte die Einheit zu 47 Einsätzen aus, darunter 10 Brände, 25 technische Hilfeleistungen und 12 sonstige Operationen. Zu den schwerwiegendsten Vorfällen gehörten ein Wohnungsbrand in der Bahnstraße, ein umgestürzter Maibaum in Saelhuysen sowie ein Großbrand im Krefelder Hafen.
Auch die Ausbildung erreichte neue Höchstwerte: 20 Feuerwehrleute absolvierten Fortgeschrittenenkurse – so viele wie noch nie in der Geschichte der Wehr. Bei 24 Übungen lag die durchschnittliche Teilnahmequote bei 59,4 %. Zudem erhielt die Einheit im April ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF 10), das beim Tag der offenen Tür an Christi Himmelfahrt der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Die Mitgliederzahlen entwickelten sich positiv: Zum 31. Dezember 2025 zählte die Wehr insgesamt 64 Mitglieder, davon 46 im aktiven Einsatzdienst, 10 in der Ehrenabteilung und 8 in unterstützenden Funktionen. Die Jugendfeuerwehr umfasste 19 Mitglieder, von denen drei das Leistungsabzeichen erworben. Die Kinderfeuerwehr zählte 15 Kinder, stand jedoch vor großer Nachfrage – zum Jahresende warteten 44 Kinder auf einen Platz.
Die Versammlung zeigte sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte der Rheurdt-Wehr auf. Mit erweiterten Ausbildungsangeboten, neuer Technik und einem wachsenden Jugendbereich bereitet sich die Einheit auf ein weiteres aktives Jahr vor. Die lange Warteliste für die Kinderfeuerwehr unterstreicht jedoch den Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten in der Nachwuchsförderung.