Feuerwehrverband NRW stellt harte Forderungen an Koalitionsverhandler
Lotta WagnerFeuerwehrverband NRW stellt harte Forderungen an Koalitionsverhandler
Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen legt Forderungen für Koalitionsverhandlungen vor
Der Landesfeuerwehrverband Nordrhein-Westfalen hat seine zentralen Forderungen für die anstehenden Koalitionsgespräche der neuen Bundesregierung vorgelegt. Zu den dringendsten Punkten zählen eine bessere Anerkennung verletzter Ehrenamtlicher sowie eine stärkere Finanzierung des Zivilschutzes. Die Vorschläge wurden nun offiziell an die Verhandlungsteams übermittelt.
Eine der Hauptforderungen lautet, dass alle Verletzungen, die im Rahmen des freiwilligen Feuerwehrdienstes erlitten werden, automatisch als Dienstunfälle anerkannt werden müssen. Der stellvertretende Vorsitzender Bernd Schneider betonte, dass diese Regelung unbedingt in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden müsse.
Darüber hinaus fordert der Verband, dass Feuerwehrwachen in die nationalen Infrastrukturinvestitionspläne einbezogen werden. Zudem soll der Zivilschutz in vollem Umfang finanziert werden – analog zu den Mitteln, die dem Militär zur Verfügung stehen.
Falls die Allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt wird, schlägt der Verband vor, den Zivildienst im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes zu reaktivieren. Die Forderungen zielen darauf ab, die Unterstützung für Einsatzkräfte im gesamten Land zu stärken.
Die Vorschläge wurden an die an den Koalitionsverhandlungen beteiligten Parteien übermittelt. Bei einer Umsetzung würden sie den Schutz für Ehrenamtliche verbessern und die langfristige Finanzierung von Feuerwehr und Rettungsdiensten sichern. Der Verband wartet nun auf eine Rückmeldung der Regierungsverhandler.






