18 February 2026, 08:25

Feuerwehrleute kämpfen sich in Schutzausrüstung die Skisprungschanze hinauf

Ein Buchumschlag mit einem Skispringer in der Luft, der eine Skiausrüstung trägt, mit dem Text "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988."

Feuerwehrleute kämpfen sich in Schutzausrüstung die Skisprungschanze hinauf

Extrembelastung für Feuerwehrleute: Spektakulärer Wettkampf an der Skisprungschanze in Oberstdorf

Diese Woche fand an der Skisprungschanze in Oberstdorf ein kräftezehrender Feuerwehrwettkampf statt. Über 300 Teams kämpften sich in voller Schutzkleidung mehr als tausend Stufen hinauf – ein Wettlauf gegen die Zeit bis zum Gipfel. Darunter waren auch Markus Meyers und Stefan Hilgers aus Heinsberg, die in ihrer Altersgruppe mit einer Zeit von 17 Minuten und 13 Sekunden den 9. Platz belegten.

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Die Herausforderung bestand darin, einen 160 Meter hohen Anstieg in schwerer Schutzausrüstung zu bewältigen – mit Atemschutzmasken und Pressluftflaschen auf dem Rücken. Die Teams, die jeweils aus zwei Personen bestanden, kämpften sich vorwärts, oft mussten sie sich auf den letzten steilen Stufen mit den Händen abstützen. Die Strecke, die vor allem die Ausdauer testete, belohnte die Teilnehmer am Gipfel mit einem atemberaubenden Blick auf die Allgäuer Alpen.

Markus Meyers und Stefan Hilgers, beide von der Feuerwehr Heinsberg-Unterbruch, hatten monatelang auf den Stufen der Millicher Halde in Hückelhoven trainiert. Ihre Mühe zahlte sich aus: Sie sicherten sich einen Platz unter den Top 10 ihrer Kategorie. Nach dem Erreichen des Gipfels wurden sie beim Abstieg von ihrem mitgereisten Fanclub begeistert angefeuert.

Reporter Arndt Lorenz berichtete vor Ort und betonte die Einzigartigkeit des Wettbewerbs. Anders als bei herkömmlichen Feuerwehrübungen gab es in Deutschland in den letzten fünf Jahren keinen vergleichbaren Wettkampf mit einer derart steilen Streckenführung.

Der Wettkampf in Oberstdorf zeigte, welche körperliche Belastbarkeit Feuerwehrleute unter Extrembedingungen leisten können. Teilnehmer wie Meyers und Hilgers bewiesen dabei Teamgeist und eine akribische Vorbereitung, um die anspruchsvolle Steigung zu meistern. Der Event endete mit feiernden Teams vor der Kulisse der Alpen.