06 May 2026, 16:12

FDP-Chef Höne greift Merz an und kandidiert für Parteivorsitz

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FDP-Chef Höne greift Merz an und kandidiert für Parteivorsitz

Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Koalition scharf kritisiert. Seine Äußerungen fielen zum Jahrestag der Regierungsbildung – dabei warf er Merz vor, sich von marktwirtschaftlichen Prinzipien abgewandt zu haben. Zudem kündigte Höne an, bei dem für Ende Mai geplanten FDP-Parteitag für den Parteivorsitz zu kandidieren.

Höne griff Merz direkt an und bezeichnete dessen Amtsantritt als „außerordentlich schwach“. Der CDU-Vorsitzende habe Versprechen zur wirtschaftlichen Liberalisierung gebrochen und stattdessen sozialdemokratische Politik übernommen, so Höne. Die Bilanz der Koalition sei noch schlechter als die des vorherigen Ampel-Bündnisses in dessen schwärzester Phase.

Der FDP-Politiker betonte zudem die wirtschaftlichen Probleme als drängendste Herausforderung des Landes. Die aktuelle Regierung verschleppe notwendige Reformen und versage bei der Bewältigung zentraler Aufgaben, kritisierte er. Gleichzeitig forderte Höne mehr Selbstreflexion innerhalb der Regierung.

Neben seiner Kritik bestätigte Höne seine Bewerbung um den FDP-Vorsitz. Die Entscheidung darüber soll auf dem Parteitag Ende Mai fallen.

Hönes Aussagen unterstreichen die wachsende Unzufriedenheit in der FDP mit dem Kurs der Koalition. Sein Vorstoß für den Parteivorsitz erhöht den Druck auf die Liberalen, ihre Position in der Regierung neu zu bewerten. Das Ergebnis des Mai-Parteitags könnte die künftige Ausrichtung der FDP in Wirtschaftsfragen und bei Reformen prägen.

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