23 May 2026, 14:15

Falschgeld-Fund am Flughafen Köln/Bonn: Georgier mit 1.650 Euro Blütengeld erwischt

BPOL NRW: Bundespolizei zeigt guten Instinkt im Falschgeldfall

Falschgeld-Fund am Flughafen Köln/Bonn: Georgier mit 1.650 Euro Blütengeld erwischt

40-jähriger Georgier am Flughafen Köln/Bonn mit Falschgeld gestoppt

Ein 40-jähriger Reisender aus Georgien wurde am Flughafen Köln/Bonn angehalten, nachdem Beamte einen großen Bestand an gefälschten Banknoten bei ihm entdeckten. Der Mann, gegen den bereits Vorstrafen vorlagen, versuchte, nach Deutschland einzureisen, wurde jedoch aufgrund von Widersprüchen in seinen Aussagen und dem Fund der Falschgeldscheine zurückgewiesen.

Der Vorfall begann während einer routinemäßigen Einreisekontrolle am Flughafen. Grenzbeamte befragten den Mann eingehend und stießen dabei auf mehrere frühere Verurteilungen sowie laufende Ermittlungsverfahren in Verbindung mit seiner Person. Seine Antworten weckten weitere Zweifel, woraufhin eine gründliche Durchsuchung seines Gepäcks angeordnet wurde.

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Bei der Kontrolle wurden 1.900 Euro in bar gefunden, darunter 33 gefälschte 50-Euro-Scheine im Gesamtwert von 1.650 Euro. Zwei der Falschgeldscheine waren bereits bei dem Versuch verwendet worden, eine geforderte Gebühr zu begleichen. Die Behörden beschlagnahmten das gefälschte Geld sofort und übergaben es der Landespolizei zur weiteren Untersuchung.

Dem Mann wurde die Rückkehr zu seinem Ausgangsort angeordnet, zudem wurde eine Sicherheitsleistung zur Deckung der Verfahrenskosten auferlegt. Noch am selben Tag wurde er in einen Flug nach Istanbul gesetzt.

Experten weisen darauf hin, dass Fälscher oft nur ein oder zwei Sicherheitsmerkmale echter Banknoten nachahmen. Die Behörden empfehlen die „Fühlen, Sehen, Kippen“-Methode zur Überprüfung der Echtheit: Echtgeld fühlt sich knackig und fest an, weist erhabene Linien an den Rändern auf, und die Farbe verändert sich beim Betrachten aus verschiedenen Winkeln.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung gründlicher Kontrollen an der Grenze. Die beschlagnahmten Falschgeldscheine werden von der Polizei weiter untersucht, während die Abschiebung des Mannes sicherstellt, dass er ohne gültige Genehmigung nicht nach Deutschland zurückkehren kann. Die Behörden betonen weiterhin die Notwendigkeit von Wachsamkeit im Umgang mit Bargeld, um die Verbreitung von Falschgeld zu verhindern.

Quelle