Explosion in Iserlohner Gerberei hält Feuerwehr den ganzen Tag in Atem
Sophia KellerExplosion in Iserlohner Gerberei hält Feuerwehr den ganzen Tag in Atem
Einsatzkräfte in Iserlohn hatten einen ereignisreichen Tag nach mehreren Vorfällen in der Region
Eine schwere Explosion in einer Gerberei in Sümmern löste Dach- und Schornsteinbrände aus, während weitere Einsätze unter anderem einen Fehlalarm, einen Autobahnunfall und eine umsturzgefährdete Baumgefahr umfassten. Zwei Mitarbeiter erlitten bei der Detonation leichte Verletzungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Der erste Einsatz des Tages erfolgte kurz nach 10:15 Uhr, als Feuerwehrleute einen Baum sicherten, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Gegen 11:30 Uhr rückten die Kräfte zu einem Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus, ohne dass eine Ursache festgestellt werden konnte.
In einem Betrieb am Stenglingser Weg löste Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger eine Wassernebelbildung aus, woraufhin der Feueralarm ausgelöst wurde. Unterdessen war die Berufsfeuerwehr an einem Verkehrsunfall auf der Autobahn im Einsatz und unterstützte die Landung eines Rettungshubschraubers.
Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich um 13:25 Uhr, als eine Explosion die Gerberei in Sümmern erschütterte. Flammen breiteten sich über etwa 50 Quadratmeter des Daches aus, und ein Schornstein geriet in Brand. Feuerwehrkräfte aus Iserlohn und Sümmern leiteten eine Großoperation ein, setzten zwei Angriffsleitungen im Inneren und zwei außerhalb des Gebäudes ein. Später wurde der instabile Schornstein kontrolliert zum Einsturz gebracht, um ein unkontrolliertes Zusammenbrechen zu verhindern.
Zwei Angestellte erlitten bei der Explosion leichte Verletzungen und wurden in ein Iserlohner Krankenhaus gebracht. Nach der Brandbekämpfung blieb die Feuerwehr zur Brandwache vor Ort, um Wiederentfachungen zu überprüfen – heiße Glutnester wurden jedoch keine mehr gefunden.
Die Explosion in der Sümmerner Gerberei verursachte erhebliche strukturelle Schäden und erforderte aufwendige Löscharbeiten. Zwei Arbeiter mussten ärztlich versorgt werden, während weitere Einsätze – darunter ein Fehlalarm und eine Rettungsaktion auf der Autobahn – die Einsatzkräfte den ganzen Tag über in Atem hielten. Nach den abschließenden Kontrollen wurden keine weiteren Gefahren mehr gemeldet.






