31 March 2026, 14:20

Evonik-Aktie stürzt um 17 Prozent – doch Insider kaufen massiv zu

Leuchtend buntes "Winnock"-Schild an einer Wand, das einen Aktienmarkt anzeigt.

Evonik-Aktie stürzt um 17 Prozent – doch Insider kaufen massiv zu

Evonik-Aktie unter Druck: Rückgang um 17 Prozent – Insider kaufen trotzdem ein

Die Aktie von Evonik hat im vergangenen Jahr deutlich an Wert verloren und ist um etwa 17,14 Prozent gefallen. Der Chemiekonzern notiert derzeit bei rund 16,85 Euro – deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 22,32 Euro, das im März 2025 erreicht wurde. Aktuelle Finanzberichte und gesenkte Prognosen haben die Sorgen der Anleger zusätzlich verstärkt.

Im jüngsten Quartalsbericht, der am 4. März 2026 veröffentlicht wurde, wies Evonik für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 3,40 Milliarden Euro aus – ein Rückgang um 5,45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie (EPS) lag bei nur 0,04 Euro. Bereits zuvor hatte das Unternehmen seine EBITDA-Prognose für das dritte Quartal 2025 auf 420 bis 460 Millionen Euro nach unten korrigiert und damit die Markterwartungen von 500 Millionen Euro verfehlt. Im Vorquartal hatte das EBITDA noch bei 577 Millionen Euro gelegen und damit deutlich besser abgeschnitten.

Trotz der schwachen Entwicklung zeigen einige Insider Vertrauen in das Unternehmen. Claudine Mollenkopf, Mitglied des Vorstands, erwarb kürzlich 6.500 Aktien im Wert von 95.875 Euro. Zuvor hatte sie bereits im April 5.000 und im August weitere 6.000 Aktien gekauft. Auch Thomas Wessel, der langjährige Personalvorstand von Evonik, sicherte sich im August 2.999 Aktien. Solche Transaktionen deuten oft darauf hin, dass Führungskräfte mit internem Einblick die grundlegenden Stärken des Unternehmens höher bewerten als der aktuelle Aktienkurs widerspiegelt.

Analysten des Aktionär raten indes zur Vorsicht und empfehlen Investoren, auf klarere Anzeichen einer Verbesserung in den Geschäftsaktivitäten und der Marktperformance von Evonik zu warten. Gleichzeitig geben positive Signale von BASF und Berkshire Hathaway Grund zu vorsichtigem Optimismus für eine mögliche Erholung.

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Die Evonik-Aktie bleibt unter Druck, nachdem ein Jahr mit Wertverlusten und schwächeren als erwarteten Finanzergebnissen hinter ihr liegt. Während die nach unten korrigierten Prognosen und die Insider-Käufe ein gemischtes Bild zeichnen, beobachten Anleger nun genau, ob sich die Geschäftsentwicklung und die Marktposition des Konzerns stabilisieren.

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