EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Elektroauto-Technologie mit Hochvolt-Systemen

Clara Kraus
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Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.Clara Kraus

EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Elektroauto-Technologie mit Hochvolt-Systemen

Ein neues EU-gefördertes Projekt treibt die Elektroauto-Technologie voran

Unter dem Namen ODYSSEV soll eine Initiative die Grenzen der Elektromobilität erweitern – mit Hochvolt-Systemen, die Ladezeiten verkürzen und die Reichweite erhöhen. An dem Projekt beteiligen sich 14 Partner aus acht europäischen Ländern, darunter führende Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen.

ODYSSEV startete Anfang 2026 im Rahmen des EU-Programms Horizon Europe. Innerhalb von 42 Monaten wird ein skalierbares, hoch effizientes Antriebssystem für Elektrofahrzeuge entwickelt. Durch den Betrieb mit Spannungen von über 1.000 Volt versprechen diese Systeme schnelleres Laden, leichtere Kabel und geringere Energieverluste.

Doch die Hochvolt-Technologie bringt nicht nur Vorteile mit sich: Ingenieure müssen bessere Isolierungen, leistungsfähigere Halbleiter und Lösungen für den Umgang mit den hohen Energieströmen beim Schnellladen entwickeln. Digitale Werkzeuge wie Modellierung und Simulation helfen, die Konstruktionen zu optimieren, bevor physische Tests beginnen.

Das Projekt deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Halbleiterentwicklung bis zur Integration von Komponenten wie Bordladern und Traktionswechselrichtern. Ein erster Prototyp soll bald auf der Teststrecke LaSiSe in Selm (Deutschland) erprobt werden. Das nächste Koordinationstreffen findet im Juni an der Fachhochschule Dortmund statt.

ODYSSEV ist Teil einer größeren EU-Strategie, um Europa an der Spitze der Antriebstechnologie für Elektrofahrzeuge zu halten. Ziel ist es, die Verbreitung von E-Autos zu beschleunigen und gleichzeitig die Klimaziele im Verkehrssektor zu unterstützen. Zu den Partnern zählen Mitsubishi Electric Europe und ZF Friedrichshafen sowie akademische Einrichtungen.

Die Ergebnisse des Projekts könnten Elektroautos alltagstauglicher machen: Kürzere Ladezeiten und größere Reichweiten könnten mehr Fahrer zum Umstieg auf E-Mobilität bewegen. Die Tests und Entwicklungen laufen noch bis Ende 2029.

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