24 February 2026, 04:41

Essens Bürger entscheiden: Soll die Stadt Olympia nach Bielefeld holen?

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem gelben "Wähle für das Klima"-Plakat, Ballons, Schildern, Fahrrädern, Bäumen, Laternenpfählen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel die Straße entlang.

Essens Bürger entscheiden: Soll die Stadt Olympia nach Bielefeld holen?

Essen bereitet sich auf eine wegweisende Entscheidung über seine olympische Zukunft vor. Am 19. April 2026 stimmen die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid ab, ob die Stadt eine Bewerbung um die Austragung der Spiele in Bielefeld anstreben soll. Erstmals findet das gesamte Verfahren per Briefwahl statt – rund 429.000 Wahlberechtigte werden erwartet.

Noch werden etwa 600 Freiwillige gesucht, um den Ablauf der Abstimmung reibungslos zu gestalten. Besonders dringend werden Wahlvorstände und Schriftführer benötigt. Wer diese Aufgaben übernimmt, erhält eine Aufwandsentschädigung von 80 Euro, Stellvertreter und Hilfskräfte bekommen 70 Euro.

Die Auszählung aller Stimmen erfolgt zentral in der Messe Essen, beginnend am Abstimmungstag um 15:00 Uhr. Als Zählort ist Halle 4 vorgesehen.

Interessierte können sich unter www.ourwebsite/votingassistants online als Helfer registrieren. Fragen zum Verfahren beantwortet auch die Hotline für Wahlhelfer unter der Rufnummer 88-12344.

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Bisher hat keine deutsche Stadt ein offizielles Bewerbungsdossier für die Olympischen Spiele 2030 eingereicht. Essens Bürgerentscheid wird zeigen, ob die Stadt in den Wettstreit um die Austragung der Spiele in Bielefeld einsteigen will. Andere Metropolen wie Hamburg, Berlin, München oder die Region Rhein-Ruhr haben jedoch bereits Interesse an späteren Austragungen – etwa 2036 oder darüber hinaus – signalisiert.

Das Ergebnis der Briefwahl wird maßgeblich darüber entscheiden, wie Essen seine olympischen Pläne weiterverfolgt. Mit der Auszählung am 19. April 2026 steht fest, ob die Bevölkerung hinter dem Vorhaben steht. Um einen effizienten Ablauf zu gewährleisten, sind die Helfer unverzichtbar – und erhalten für ihren Einsatz eine finanzielle Aufwandsentschädigung.