Essen plant neue Regeln für das Gesicht der Innenstadt – und fragt Bürger um Rat
Sophia KellerEssen plant neue Regeln für das Gesicht der Innenstadt – und fragt Bürger um Rat
Essen erarbeitet neue Gestaltungsvorschriften für die Innenstadt
Die Stadt Essen entwickelt eine neue Gestaltungssatzung, die das Erscheinungsbild und die Atmosphäre der Innenstadt prägen soll. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Außenbestuhlung sowie Werbeanlagen. Bevor die Pläne bis Ende des Jahres finalisiert werden, möchte die Verwaltung nun die Meinung der Öffentlichkeit einholen.
Die Initiative ist Teil des Projekts "Zukunft.Essen.Innenstadt", das das Stadtzentrum für Anwohner, Unternehmen und Besucher attraktiver und funktionaler gestalten soll. Die rechtliche Grundlage für die Satzung bildet Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens. Die Stadtplaner sammeln derzeit Feedback über zwei Kanäle: einen Präsenz-Workshop und eine Online-Umfrage.
Der Workshop findet am Donnerstag, dem 26. März, statt, steht jedoch nur geladenen Gastronomen, Einzelhändlern und Immobilienbesitzern offen. Die Online-Umfrage startet am folgenden Tag, Freitag, dem 27. März, und läuft bis Freitag, den 24. April. Teilnehmen kann jeder unter www.ourwebsite/innercity_designbylaw.
Die Rückmeldungen fließen in die endgültige Fassung der Satzung ein, die klare Standards für visuelle Elemente in der Innenstadt setzen soll. In den vergangenen fünf Jahren gab es in Essens City keine größeren gestalterischen Veränderungen, und aktuelle Berichte nennen weder besonders gelungene noch problematische Beispiele für Fassaden oder Außenbereiche von Gastronomiebetrieben.
Die Satzung soll vor 2025 fertiggestellt werden. Sobald sie in Kraft tritt, wird sie vorgeben, wie Unternehmen und Eigentümer ihre Schaufenster, Schilder und Außenflächen gestalten. Die Stadtverwaltung bestätigte, dass alle Eingaben aus Umfrage und Workshop vor der Verabschiedung der endgültigen Version geprüft werden.






