Essen plant 2026 eine Bibliothek mit Café als neuem Treffpunkt für die Stadt
Clara KrausEssen plant 2026 eine Bibliothek mit Café als neuem Treffpunkt für die Stadt
Essen bekommt 2026 eine neue Stadtbibliothek – mit Café als Herzstück
Die neue Zentralbibliothek in Essen soll Ende 2026 ihre Türen öffnen – und mitten im Erdgeschoss entsteht ein Café, das Besucher mit einer Mischung aus kulinarischem Angebot, Gemütlichkeit und einer einladenden Atmosphäre anziehen soll. Die Stadt sucht nun einen Betreiber für den rund 150 Quadratmeter großen Gastraum, der Platz für bis zu 40 Gäste im Innenbereich bietet. Geplant ist zudem eine saisonale Außenbestuhlung.
Die Bibliothek will damit einen modernen "dritten Ort" schaffen – einen Raum, in dem Menschen entspannen, arbeiten oder sich austauschen können. Das Café soll den Aufenthalt für Besucher angenehmer gestalten und sie zum Verweilen einladen. Interessierte Betreiber müssen dafür ein detailliertes Geschäftskonzept vorlegen, das idealerweise Erfahrung in der Tagesgastronomie, im Betrieb kultureller Einrichtungen oder in der Café-Führung nachweist.
Die Räumlichkeiten sind bereits möbliert, doch für die Küche gelten strenge Vorgaben: Aufgrund der Belüftungsmöglichkeiten kommen nur Konzepte mit minimaler Zubereitung und geringen Fettemissionen infrage. Für den Außenbereich ist bei behördlicher Genehmigung Platz für bis zu 60 Gäste vorgesehen.
Der Mietvertrag läuft über fünf Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um weitere fünf. Die Miete ist verhandelbar – möglich sind sowohl eine Festpauschale als auch eine umsatzabhängige Lösung. Die Nebenkosten richten sich nach der genutzten Fläche, zudem ist eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten zu hinterlegen. Bewerber müssen ein vollständiges Unternehmensprofil einreichen, das Qualifikationen, Referenzen und ein klares Betriebskonzept umfasst.
Das Café wird eine zentrale Rolle dabei spielen, die Atmosphäre der Bibliothek bei ihrer Eröffnung Ende 2026 zu prägen. Betreiber haben zwar Spielraum bei Miete und Vertragsgestaltung, müssen aber strenge Kriterien in Sachen Nachhaltigkeit und minimalem Küchenbetrieb erfüllen. Die Stadt erwartet einen professionell geführten Raum, der die Bibliothek als lebendigen Treffpunkt für die Gemeinschaft ergänzt.






